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Editorial
- Die neuesten Reiseberichte
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Bahamas
- unter Haien, Rochen, Iguanen
Kaum
anderswo ist die Gewissheit größer, bei einem Tauchgang
auch Haie beobachten zu können: Die Bahamas sind das
Zentrum des Hai-Tourismus. An der South West Bay vor
Providence Island oder auf Ship Channel Cay wird man auch
Zeuge von Hai-Fütterungen. Und dazu gibt es Rochen - und
auf den Exuma Cays auch große Echsen, die Iguanas zu
bewundern. Hier geht es zum Reisetagebuch
Bahamas: Von Paradise Island nach Nassau, Exuma und
Eleuthera
(Reisedaten: 11. bis 25. Oktober 2011)
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Rund um den Femund
- in der Hedmark, Norwegen
Die
Hedmark ist eine der beiden norwegischen Provinzen, die
nicht direkt am Meer liegen, sich dafür aber durch
Waldreichtum und eine Landschaft voller Binnenseen
auszeichnen. So gehört zur Hedmark der Femund,
Norwegens zweitgrößter natürlicher See - mit dem
Femund-Nationalpark, einer von der Eiszeit geprägten Urlandschaft.
Reisetagebuch
aus der Hedmark
(Reisedaten: 18. bis 22. August 2011)
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Inseln und Riffe der
Andamanensee
Nur wenige Kilometer vor
der südthailändischen
Küste bei Krabi gelegen ist die Insel Koh Lanta ein idealer Ausgangspunkt
zur Erkundung der Inselwelt der Andamanensee, zu Tauchausflügen zu
Leoparden- und Schwarzspitzenriffhaien, Schildkröten und Muränen
Koh Lanta, die Inseln und Tauchplätze der Andamanensen
(Reisedaten: 4. April bis 1. Mai .20111)
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Am Balaton und an
der Bäderstraße
In den letzten Jahren
geriet der Plattensee in den Ruf, der "Ballermann Ungarns" zu
sein. Allerdings: Etwas abseits der Touristen-Hochburgen gibt es noch fast
intakte Naturräume, sehenswerte Städtchen wie zum Beispiel Bad Sárvár-. Und dazu kommt dann noch die
Straße der Thermalquellen, der Heilbäder wie etwa Bad Héviz.
Der Balaton und die Ungarische Bäderstraße (Reisedaten: 24. bis 27. März 2011) |
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Kulturhauptstadt Turku, die Schären,
Naantali
Seit Januar 2011 ist
das finnische Turku - neben der estnischen Hauptstadt Tallin -
europäische Kulturhauptstadt 2011. Aber vor allem ist Turku Finnlands
älteste und wohl geschichtsträchtigste Stadt, dazu das "Tor zu den
Schären". Turku, Nagu und
die Schären und Naantali (Reisedaten: 13. bis
16 Januar 2011)
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Ägypten
- Tauchurlaub an der Makadi-Bay
Zwischen
Hurghada und Safaga liegt die Makadi-Bay, eine Hotel-Stadt
am Roten Meer, Aushangspunkt vor allem für Tauch-Ausflüge zu
den vor der Küste liegenden Riffen - und auch zum Wrack der
Salem-Express. Makadibay: An den Riffen von
Hurghada, Safaga, der Salem
(Reisedaten: 18. bis 29
Oktober 2010) |
Reisenachrichten
und TV-Reise-Sendungen
Der
Katalog für alles rund ums Reisen
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Notiz über das
Reisen
Der Reisende schaut am Lagerfeuer in
das Gesicht eines seiner abenteuerlichen Begleiter und fühlt sich an einen alten
Bekannten aus der Heimat erinnert.
Das
ist die Ausgangssituation meiner Lieblings-Reisereportage: "Tigerjagd in
Afghanistan" von Egon Erwin Kisch.
Erinnert fühlt sich Kisch
an einen schüchternen Konkurrenten um die Stelle als Banklehrling, um die er sich viele
Jahre zuvor beworben hatte. Der Konkurrent machte damals das Rennen, und Kisch, inzwischen
ein berühmter Reporter und Weltreisender, fragt sich nun am Lagerfeuer, was dieser
Mensch, inzwischen wahrscheinlich ein leitender, aber biederer Bankangestellter, gerade
wohl treiben mag. Die Antwort des Reporters: Wahrscheinlich träumt er davon, einmal
ein richtiges Abenteuer zu erleben, zum Beispiel eine Tigerjagd in Afghanistan.
Zu keiner Zeit bin ich mehr gereist als in meiner
Kindheit - durch Nord- und Südamerika, durch den Balkan und immer wieder durch die
Wüste. Die Bücher Karl Mays weckten das Fernweh in mir. Die Erkenntnis, dass die
Geschichten alle erfunden waren, traf mich nicht - schließlich war doch klar
gewesen, dass kein Einzelner all diese Abenteuer selbst erlebt haben konnte, und dann gab
es ja noch die Reiseberichte von Sven Hedin und anderen Abenteurern, die wirklich an den
Orten gewesen sind, über die sie berichteten.
Eher schon fürchtete ich, selbst nie so reisen zu
können, wie es die Abenteurer aus früheren Zeiten vermochten, schlicht und ergreifend
deshalb, weil es in unserer Zeit keine abenteuerlichen Reisen mehr gibt.
Meine "erste große Reise" - die, ohne Eltern -
sollte mich mit einem Freund an die spanische Südküste führen. Wir hatten ein
Interrail-Ticket der Deutschen Bundesbahn, das damals, Anfang der 70'er Jahre, knapp über
200 Mark kostete, und das uns einen Monat lang freie Fahrt auf allen europäischen
Eisenbahnen gewährte, und dazu im Kopf das Buch von James A. Michener "Die Kinder
von Torremolinos" über unbeschwertes Hippie-Leben unter südlicher Sonne.
Die Hotelburgen von Malaga belehrten uns innerhalb einer
halben Stunde: Wir stiegen wieder in den Zug, fuhren weiter nach Algeciras, setzen über
nach Ceuta - und passierten am nächsten Tag die Grenze in eine für mich damals
unbekannte Welt: Aus dem geplanten einmonatigen Spanien-Urlaub wurde eine Zwei-Monate-Tour
durch Marokko.
Ferien in den Urlauber-Ghettos und Strand-Clubs wurden mir so
zum Gräuel - bis ich denn später auch deren Bequemlichkeit
entdeckte. Reisen abseits der ausgefahrenen Wege, entdecken, was andere
vielleicht noch nicht entdeckt haben und denen dann davon zu berichten, Ermunterung zum
Erlebnis bieten - das ist für mich der Sinn einer Reise, auch dann, wenn es nicht
unbedingt so abenteuerlich zugeht wie in den großen Entdeckergeschichten.
Mit offenen Augen geht das Entdecken übrigens sogar an
den Orten, an denen sich die Besucherströme auf die Füße treten. Es ist dort allerdings
ungleich schwerer.
Wichtig ist schließlich nicht, auf das absolut Neue zu
stoßen: Wichtig ist, für sich selbst auf das Neue zu stoßen, egal, wie
viele andere es
schon kennen. Schließlich sieht auch das Bekannte jeder mit seinen eigenen Augen.
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