Spanien, Kanaren, Lanzarote  - Haria-Route, Seite 2

Eine Inselrundfahrt durch das ländliche Lanzarote auf der Haria-Route: San Bartolome, Teguise, Haria im Tal der 10.000 Palmen und mehr



Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)

Anzeige




Landstädtchen in Weiß

Klicke auf das BildEine Inselrundfahrt auf der „Haria-Route" führt vor allem durch das ländliche Lanzarote.
Unseren ersten Stopp legen wir in San Bartolome ein: Ein kleines Landstädtchen, dessen weiß getünchte Häuser direkt eine bescheidene Wohlhabenheit ausstrahlen. Dennoch: Der Platz vor Kirche und Rathaus ist völlig unbelebt. Optisch reizvoll - aber verschlafen!
Am Kreisverkehr von San Bartolome steht ein stählernes Monument, ein Werk des Inselkünstlers Cesar Manrique, das aber meines Erachtens gar nicht in die Landschaft hineinpasst.



Landwirtschaft im Schatten der Vulkane

Klicke auf das BildBei der Weiterfahrt geraten wir kurz hinter San Bartolome in die Lavalandschaft des Nationalparks Timanfaya. Am Eingang steht auch der erste Bauer, der dort von seinem Eselkarren aus Apfelsinen, Käse und Wein verkauft, sich auch gern mit seinem Esel fotografieren lässt.
Ein Wort zur Landwirtschaft: Die Felder sind winzig, umrahmt von Steinmauern und in der Regel mit einer schwarzen Granulatschicht überzogen. Außerhalb der Dörfer wirkt die Landschaft karg - auch wenn hier fleißig angebaut wird.




Die alte Inselmetropole

Am Küstenort La Santa soll man einen imposanten Blick auf das Meer haben. Tatsächlich ist der Strand ein Feld aus Lavaschotter, und die Wellen brechen sich am Ufer. Doch von einem imposanten Blick zu sprechen scheint mir reichlich übertrieben.
Klicke auf das BildTeguise, die alte Inselhauptstadt, ist genauso verschlafen wie auch schon zuvor San Bartolome. Auch hier strahlen die weißen Häuser, der Marktplatz mit seiner Kirche und dem Vorplatz, eine gewisse Wohlhabenheit aus. Rund um die Kirche sind die meisten Geschäfte Andenkensläden - die Wohlhabenheit ist ein Ergebnis des Fremdenverkehrs.
Auf dem Berg von Teguise erhebt sich das Kastell, der frühere Bischofssitz. Das Kastell beherbergt heute ein - von den einzelnen Exponaten her eher uninteressantes - Museum, in dem vor allem alte technische Geräte und Fotos zu bestaunen sind. Die spannendste Erkenntnis für den Besucher: Ohne die Auswanderer von den Kanarischen Inseln, insbesondere von dem damals armen Lanzarote, wäre die Eroberung Südamerikas durch Spanien unmöglich gewesen.
Der Ausblick vom Kastell über die ganze Insel ist fantastisch, lohnt den Ausflug jedenfalls eher als das Museum.

Tal der 10.000 Palmen und Kaktusgarten

Klicke auf das BildKlicke auf das BildNach der Mittagspause in Haria, dem Ort im "Tal der zehntausend Palmen", besuchen wir den Kaktusgarten, angelegt wie eine Arena und ausgestattet mit einer erstaunlichen Kakteenvielfalt, legen dann vor der Heimfahrt noch einen Zwischenstopp in Arrecife ein, wo wir das Kastell, allerdings nur von außen, besichtigen.







Anzeige