Spanien, Kanararen, Gran Canaria - Mogán und Delfin-Tour,  Seite 4

Von Mogán, dem Klein-Venedig von Gran Canaria, mit dem Katamaran auf Delfin-Tour nach Puerto Rico



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Mogán, Stadt der Brücken und Treppen

In Mogán findet der Wochenmarkt statt, ganz in der Nähe des Busparkplatzes, am Rand der Stadt. Es sind vor allem Touristen, die zu diesem Wochenmarkt angereist sind – und auf die ist auch das Angebot zugeschnitten: Da gibt es Stände mit Lederwaren, Aloe-Vera-Produkten, Honig, Keramiken, Parfüm und nicht zuletzt Schmuck aus Lava.
Wegen seiner Brücken über die Kanäle wird Puerto de Mogán in der Fremdenverkehrswerbung auch als Klein-Venedig bezeichnet. Dabei sind es aber weniger die – tatsächlich recht reizvollen – kleinen Brücken über die Wasserläufe, die das Hafenviertel umschließen, die das Bild der Stadt prägen als vielmehr die weißen bzw. hellgelben Häuser an den engen Gassen, teilweise direkt an den Fels gebaut, der den Ort begrenzt.
Und dieser Fels macht Puerto de Mogán auch eher zu einer Stadt der Treppen als zur Stadt der Brücken.
Mogáns kleiner Stadtstrand, neben dem Hafen in einer kleinen Bucht, erinnert an eine öffentliche Badeanstalt: Liegestühle und Sonnenschirme stehen ordentlich in Reihe und Glied – aber es scheint gerade niemand das Angebot nutzen zu wollen. Dabei gibt es doch auch hier in der Nähe kleiner Hotels ohne eigenen Strand. Vielleicht fahren auch die aber zum Baden lieber an den großen Touristenstrand bei Hotelviertel außerhalb des Ortes.
In der Nähe des Hafens liegt auch der Stadtplatz, ein großzügiger Platz, der das ganze Selbstbewusstsein einer kleinen Hafenstadt zur Schau stellt: In der Mitte findet sich ein grüner Pavillon, umgeben ist der Platz von weißen Bürgerhäusern, vorzugsweise mit grünen Türen. Von hier gehen auch keine kleinen Gassen wie in der Innenstadt ab: Diese Straßen sind zwar auch nicht unbedingt breiter, aber reine Fußgängerzonen, wo man unter blumengeschmückten Bögen an Restaurants und Cafés vorbei spaziert.

Im Hafen der Yachten und Ausflugsboote

Die belebteste Straße des Ortes dürfte allerdings die Hafenmole sein. Auf der dem Hafenbecken zugewandten Innenseite geht es zu den Anlegeplätzen mit den Booten, auf der Seite zum Meer stehen Andenkenladen neben Andenkenladen – und am Ende des Kais gibt es ein Restaurant mit Dachterrasse.
Von hier hat man den besten Blick auf das im imposanteste Gebäude des Hafens: Das dreistöckige Hafen- und Zollgebäude, das höchste Haus der Stadt, Indiz für die Bedeutung des Hafens, der immerhin auch von Yachten aus Übersee angelaufen wird. Nur: Hier im Hafen sieht man zwar sogar ein gelbes U-Boot, das die Touristen zu Unterwassertouren einlädt, jede Menge Ausflugsschiffe – aber so gut wie keine Fischerboote mehr.

Mit dem Katamaran zu den Delfinen

Mit dem Katamaran Supercat unternehmen wir eine vielleicht zweistündige Küstenfahrt zum Hafen von Puerto Rico. Nach etwa einer Stunde auf See begegnen wir einer Schule von Delfinen, bestehend aus mindestens 30 Tieren. Ein Teil von ihnen hält sich in einiger Entfernung, aber es werden dann doch immer mehr, die sich an das Schiff heranwagen, kurze Strecken neben ihm schwimmen, dabei ihre Sprünge vollziehen, mitunter auch unter den Katamaran hindurchtauchen. Im Hafen von Puerto Rico gehen wir wieder an Land: Der Ort rund um den Hafen erscheint als künstliche Touristenstadt aus der Retorte, bestehend aus neu gebauten Hotel- und Freizeitanlagen.



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