Hop-on-Hop-off-Bus-Tour durch Barcelona - Jugendstil, Sagrada Familia, Olympia-Viertel, vom Placa Catalunya nach Eixample, zum 1. FC Barcelona, auf den Montjuic und mehr

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Hop-on-Hop-off-Bus-Tour durch Barcelona - Jugendstil, Sagrada Familia, Olympia-Viertel

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Montserrat

 

Bus-Tour durch Barcelona - vom Placa Catalunya nach Eixample, zum 1. FC Barcelona, auf den Montjuic und mehr

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Zu den Denkmälern der Modernisme

Eine Hop-on-Hop-off-Bus-Tour durch Barcelona beginnt mit Schlange stehen. Denn die Gutscheine, die man etwa von seinem Reiseveranstalter bekommt, müssen erst im Touristen-Informationsbüro gegen die richtigen Bus-Tickets umgetauscht werden. Das Touristenbüro liegt in einem Gewölbe unterhalb des Plaça Catalunya, und vor den einzelnen Schaltern drängen sich hier immer die Besucher. Ausgestattet mit dem Ticket steht man dann an der Bushaltestelle Schlange. Die Busse kommen an und fahren ab fast im Zehn-Minuten-Takt, aber dennoch muss man sich auf bis 30 Minuten gedulden, ehe man in einem der offenen Doppeldecker Platz nehmen kann. 

Die Nord-Tour führt zunächst nach Eixample, in das um 1900 von Barcelonas damaligem Star-Architekten Antoni Gaudí geprägte Neubauviertel. Modernisme heißt der Stil dieser Wohnhäuser mit den verspielten Türmchen, Fassaden der geschwungenen Formen, die irgendwie an die Werke von Friedensreich Hundertwasser erinnern. Nur: Die hier in Barcelona sind über ein halbes Jahrhundert älter.

Einer der großen Höhepunkte auf der Nord-Route: die Sagrada Familia. 1883 wurde der Grundstein dieser Kathedrale gelegt – und  noch immer bestimmen die Baukräne die Szenerie. 200 Jahre Bauzeit hatte man damals schließlich für dieses neue Wahrzeichen Barcelonas veranschlagt, dessen Türme nun wie die überdimensionierten Türme von Kleckerburgen aussehen.

Die Busstation – viele Touristen steigen hier schließlich aus, um auch das Innere dieser ewigen Großbaustelle zu besichtigen – liegt in einer ansonsten wahrscheinlich ruhigen Straße mit gediegenen, früher sicher auch mondänen Häusern, direkt gegenüber einer Grünanlage, durch die ein Weg zur Sagrada Familia führt. Wenn man ein perfektes Foto der Kathedrale machen wollte, könnte man es am besten von einem der Balkone in den oberen Stockwerken dieser Häuser – doch da sind Touristen und vor allem die vor den Häusern parkenden Touristenbusse unerwünscht, wie die Transparente vor den gutbürgerlichen Wohnungen verraten.

Vornehm abgewandt vom Meer

Barcelona, so erfährt der Bus-Passagier über seinen Kopfhörer mit den erklärenden Texten in fast allen relevanten Sprachen, sei in der Vergangenheit immer eine dem Meer abgewandte Stadt gewesen. Je weiter ein Viertel vom Meer entfernt liegt, desto vornehmer ist es. Tatsächlich: Die Bezirke, durch die es nun geht, strahlen eine gewisse Ruhe und Wohlhabenheit, aber auch eine gewisse Langeweile aus. Dazu geht es durch einige fast kleinstädtisch erscheinende Viertel,  vor einigen Jahrzehnten noch selbstständige Städte - bis man schließlich, ganz im Norden, in die Region der großen Grünanlagen kommt, zu den früheren Landsitzen der Oberschicht, am einstigen Königspalast gegenüber dem Universitätsgelände. 

Etwas weiter südlich, umgeben von einem eher hässlichen Neubaugebiet, liegt die Pilgerstätte der Fußballfans, das Stadion des 1. FC Barcelona. Auch an den spielfreien Tagen drängen sich hier die Fans um die Souvenirstände mit den Trikots und Fähnchen des legendären Fußballclubs, wollen die Leute unbedingt ins Stadion – obwohl dieser moderne Bau zumindest für den Nicht-Fußball-Fan eigentlich kaum eine besondere Attraktion zu bieten scheint.

An der Avenida Diagonal, der Repräsentationsstraße mit den Niederlassungen aller großen europäischen Firmen, kreuzen sich Nord- und Süd-Route, gibt es die Gelegenheit zum Umsteigen. Auf der Süd-Route fährt man dann vorbei am roten Rundbau der einstigen Stierkampfarena, auf den Montjuic, Barcelonas grünen „Hausberg“, mit einer Seilbahn mit dem Hafen verbunden. Dazu wären hier einige Spielstätten der Olympischen Spiele von 1992 zu besuchen, ebenso ein Museum, von dessen Vorplatz man über die ganze Stadt sieht.

Vorbei am Hafen fährt der Bus dann auf die Ronda Litoral, passiert die alte Hauptpost und die modernen Skulpturen am „alten“ Hafen, gelangt in das Neubaugebiet, das für die Olympischen Spiele errichtet wurde. Die einstigen futuristisch gestalteten Athleten-Unterkünfte sind nun Hotels und Appartementhäuser, praktisch unmittelbar am sieben Kilometer langen Stadtstrand.

Dann dreht der Bus um, fährt auf einer Parallelstraße, vorbei am Zoo, zurück Richtung Zentrum, vorbei am Gotischen Viertel zurück zum Plaça Catalunya.

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