Les Rambles - Vom Placa Catalunya auf die Rambles zur Kolumbus-Statue - auf der Flaniermeile von Kataloniens Hauptstadt

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Les Rambles - Ein Bummel über Barcelonas Flaniermeile

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Vom Placa Catalunya auf die Rambles zur Kolumbus-Statue - auf der Flaniermeile von Kataloniens Hauptstadt

 
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Vom Knotenpunkt zum Pracht-Boulevard

Ausgangspunkt eines Bummels durch das touristische Zentrum von Barcelona: Der Placa Catalunya. Allerdings mag der zwar Barcelonas Hauptplatz sein, der schönste Platz der Stadt ist er aber mit Sicherheit nicht. Eher ist er so etwas wie ein Verkehrsknotenpunkt mit einer Parkanlage in seiner Mitte, die Parkanlage natürlich mit den üblichen Denkmälern versehen, einem Geschäfts- und Bankenviertel darum herum. Zum Placa Catalunya kommen die Einheimischen nicht zum Bummeln, sondern zur Arbeit oder um in einem der Warenhäuser einzukaufen. Aber immerhin sind die Parkbänke in der Grünanlage gut besetzt.

Auch Les Rambles wirken auf den ersten Blick anders, als wir man es erwartet: Wer sich die Flaniermeile als Fußgängerzone, von denen es in Barcelonas Innenstadt durchaus etliche gibt, vorstellt, hat sich geirrt. Die Rambles sind eine durch einen breiten Mittelstreifen geteilte Verkehrstraße, mit einem zähflüssigen Verkehr, der stets kurz davor scheint, sich in einen Stau zu verwandeln. Die Flaniermeile für Fußgänger befindet sich auf dem mit Markständen aller Art bebaute breiten Mittelstreifen. Aber auch auf den beiden Straßenseiten links und rechts findet man zahlreiche weitere Geschäfte, vor allem aber weitere Restaurants, Hotels, dazu zahlreiche Prachtbauten im Jugend- und klassizistischen Stil, genutzt nun als Kultureinrichtungen.

Als Tourist bummelt man natürlich zunächst über den Mittelstreifen, kommt dabei als erstes am so genannten Tiermarkt vorbei. Und hier werden neben Tierbedarf auch tatsächlich Kleintiere, Hasen, Hamster und andere gehandelt, dabei aber bis zum Verkauf in Käfigen gehalten, die nach mitteleuropäischen Maßstäben kaum den Tierschutzvorstellungen entsprechen. Die Einheimischen scheinen da aber weniger feinfühlig zu sein.

 

Ein Markt für den täglichen Bedarf

 

Den Kiosken des Tiermarktes schließen sich die Blumenkioske an – und auf deren Höhe liegt auch der St.-Josep-Markt. Dessen überdachte Markthallen auf der westlichen Seite der Rambles sind ein Markt für Fleisch, Gemüse und Obst, ein Markt, an dessen Ständen man frisch gepressten Obstsaft trinken kann, in dem man auch eine ganze Reihe Tapas-Bars findet. Faszinierend im vorderen Bereich des Marktes: der eindringliche Geruch von frischem Schinken und frischer Wurst. Anders als auf den Rambles selbst sind hier die Einheimischen, die sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs eindecken, eindeutig in der Überzahl. Und verlässt man den Markt an den Seitenausgängen, ist man nicht mehr im Barcelona der Sehenswürdigkeiten und Touristen, sondern im Barcelona der unrenovierten Altbauten, der schmucklosen Plätze und der einfachen Leute.

Nicht weit vom St.-Josep-Markt entfernt, aber auf der östlichen Seite der Rambles,  erreicht man durch eine etwas breitere Passage den Placa Reial, einen großen rechteckigen Platz mit Palmen und Brunnen, umgeben von klassizistischen Bauten mit Arkadengängen um den ganzen Platz. Merkwürdigerweise ist der Platz für die Vielzahl von Cafés, die es hier gibt, erstaunlich unbelebt – und von der Ästhetik und seiner Anlage her doch sicher einer der schönsten, aber eben auch ruhigsten Plätze der Stadt.

 

Kurz vor dem Ende der Rambles haben sich die Künstler breit gemacht, nicht nur die zahlreichen Maler, die ihre Zeichnungen und Aquarelle als Massenware verkaufen, sondern auch die „lebenden Statuen“, Märchenfiguren, römische Legionäre oder Cowboys, mit denen man sich fotografieren lassen kann. Das Wahrzeichen am Ende der Flaniermeile: die Kolumbus-Statue auf einem freien Platz, eine gewaltige Säule mit der Figur des Kolumbus obendrauf, ein Denkmal, das zur Weltausstellung 1888 errichtet wurde. Aber um einiges faszinierender noch als dieses Denkmal: der Blick auf die Seilbahn, die von einem stählernen Turm im Hafengelände in Richtung des Montjuic schwebt.

 Auf dem Rückweg noch ein weiteres Kleinod, genau vor dem Museu de Cera, dem Kunstgewerbemuseum: ein kleiner Brunnen, ein Wasserspender, mit jugendstilartigen Frauenfiguren, die ihn stützen. Das Wasser scheint sogar trinkbar zu sein.

Schlägt man sich hier seitwärts in die Nebengassen, gelangt man in das "Gotische Viertel", eine weitere Attraktion von Barcelona.

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