Spanien, Mallorca - Paguera, Andratx, Seite 1

Der Ferienort Paguera an Mallorcas Westküste und eine Tour nach Port d'Andratx und zum Wochenmarkt von Andratx



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Paguera und der Playa Palmira

Klicke auf das BildVon dem Balkon unseres Hotelzimmers sehen wir auf den Strand, den Playa Palmira, umrahmt von einer Mole genau von unserem Hotel und einer ins Meer ragenden Felsküste auf der anderen Seite. Dabei ist Paguera von Bergen umgeben – und auch beim Spaziergang in der vor allem aus Hotels, Restaurants und Boutiquen bestehenden Ortschaft sind bereits in unmittelbarer Meeresnähe einige Höhenunterschiede zu überwinden.
Eindrücke eines Spazierganges entlang der Küstenstraße von Paguera nach Cala Fornells: Die Straße ist recht hübsch bebaut – auf der Bergseite mit kleinen Appartementhäusern, die sich terrassenförmig den Hang hoch schieben, auf der Küstenseite mit ebenso schicken Bungalows, die einen herrlichen Ausblick auf die Bucht bieten.

Mit dem Glasboot nach Port d' Andratx

Das Glasboot, das uns an der Felsküste entlang zum Port d’Andratx bringt, hat aber zum Glück einen Kabinenraum, der für alle Passagiere genügend Platz bietet – und trotz des mitunter unangenehm kalten Windes bleibt die See doch so ruhig, dass auch keiner der Passagiere von der Seekrankheit ergriffen wird.
Sandstrände sind aber wohl auch auf der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen die Ausnahme: Die Buchten, Klicke auf das Bildan denen wir auf unserer etwa 50-minütigen Bootsfahrt vorbeifahren, sind von Steilküsten geprägt – und überall entdeckt man in den Felsen kleinere und größere Höhlen.
Port d’Andratx, Hafen der Gemeinde Andratx, liegt ebenso wie Paguera geschützt inmitten einer Bucht – wobei hier aber die Bucht um einiges tiefer ins Land schneidet, das Hafenstädtchen aber zu beiden Seiten der Bucht liegt, der kleine Ort durch das Wasser dabei regelrecht zerschnitten wird.
Auch in Port d’Antratx liegen fast ausschließlich kleinere Yachten, jedenfalls keine Fischerboote – und auch dieser Ort scheint sich vor allem an den Bedürfnissen der Touristen zu orientieren.

Wochenmarkt in Andratx

Klicke auf das BildAnders dagegen Andratx selbst: An sechs Tagen der Woche, so ist in den Reiseführern zu lesen, ziehen die Touristenströme an der Landgemeinde vorüber, nur am siebten, dem Tag des Wochenmarktes bevölkern sie die Dorfgassen. Tatsächlich hat Andratx außer einer halb verfallenen wuchtigen Dorfkirche, in deren Schatten der ganze Ort zu ruhen scheint, wenig zu bieten. Aber eine solche Kirche, so romantisch sie auch erscheinen mag, findet sich a praktisch an jedem Ort.
Also der Wochenmarkt! Und wenigstens an diesem Tag wird das ansonsten beschaulich dreinschauende Andratx von der Globalisierung erfasst: Die ersten Marktstände, wenn man von der Garage der Autobusse kommt, werden weniger von einheimischem Bauern, als von Zuwanderern aus Afrika betrieben – die hier sowohl afrikanisches Kunsthandwerk als auch Sonnenbrillen und Uhren feilbieten. Das Hauptprodukt des Marktes sind allerdings Schuhe und andere Lederwaren, dazu Textilien, alles, was ein Tourist eigentlich nicht braucht, doch durch die Marktgassen schieben sich nun wohl einige Tausend Menschen aus aller Welt.
Aber es gibt sie noch, die Markthändler vom Lande, die hier Agrarisches aus eigener Produktion – zumindest sagen sie das – anbieten: Und an einem solchen Stand decken wir uns dann auch mit herrlich salzigem Schinken, einem herzhaften Käse und Salami ein.



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