Portugal, Algarve: Lagos, Sagres, St. Vicente,  Seite 4

An der Südwestküste der Algarve: Von Lagos, der Seefahrerstadt, nach Sagres und zum Kap St. Vicente


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Stadt der frühen Weltumsegler

Klicke auf das BildLagos ist, für die Verhältnisse der Algarve, eine große und auch durchaus „moderne“ Stadt. Doch die historisch „große Zeit“ ist vorbei, geblieben ist ein Laufsteg für die Touristen.
Klicke auf das BildDer Hafen, von dem einst die Weltumsegler aufbrachen, ist heute ein gediegener Yachthafen, und nur der bescheidene Nachbau einer Karavelle, der im zum Hafen führenden liegenden Kanal liegt, erinnert an vergangene Zeiten.
Gegenüber dem Endpunkt dieses Kanals befindet sich ein größerer Platz, von dem der Weg in die Altstadt führt. Auf dem Platz selbst steht ein modernes Denkmal für Heinrich, den Seefahrer, nach der Inschrift um 1960 errichtet, dazu gibt es eine eher kleine Festung, von der aus über die Hafeneinfahrt gewacht wurde, eine weiße Kirche sowie die historische Markthalle.
Das touristische Leben von Lagos spielt sich unterdessen auf einer engen parallel zur Küstenstraße verlaufenden Altstadtgasse ab. Natürlich gibt es auch an deren Endpunkt als bedeutendste Sehenswürdigkeit eine Kathedrale, dazu aber vor allem Cafés, Restaurants und jede Menge Andenkengeschäfte.



Von Sagres zum südwestlichsten Zipfel Europas

Klicke auf das BildVon Lagos fahren wir weiter nach Westen, durch eine von sanften Hügeln durchzogene Ebene, durch eine Region, die auch weit weniger bebaut ist als die anderen Gegenden der Algarve. Wir nähern uns Sagres, früher ein Fischerort, nun, jedenfalls den Angeboten der Geschäfte nach zu urteilen, Klicke auf das Bildein Hotspot des Surftourismus. Dabei hat sich Sagres aber bis hin zum malerischen, von Felsen geschützten Hafen seine dörflichen Strukturen bewahrt.
Unser Weg führt an der Steilküste vorbei an einer aus der Periode von Heinrich dem Seefahrer stammenden Festung und den Resten eines ehemaligen Klosters vorbei zum Leuchtturm von St. Vicente.
So weit das Auge reicht blickt man an diesem südwestlichsten Zipfel Europas auf eine schroffe, abweisende Steilküste aus grauen Felsen, wie eine unüberwindbare hundert Meter hohe Mauer, an der sich die Wellen brechen.



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