Portugal, Algarve: Silves und Monchique, Seite 3

Silves, die alte Hauptstadt am Arade und Monchique, der höchste Berg an der Algarve


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Auf dem Weg in die alte Hauptstadt der Algarve

Die Region von Silves ist geprägt von Orangenplantagen, Avocadopflanzungen, vor allem aber immer wieder von Orangenplantagen. Der Orangenanbau, so sagt die Reiseleiterin, geht noch zurück auf die Zeit der Maurenherrschaft, und heute sind Orangen immer noch das Hauptprodukt der Region.
Der erste Eindruck von Silves bei der Anfahrt: eine mächtige Burganlage aus rotbraunem Stein bedeckt die Klicke auf das Bildgesamte Kuppe eines Hügels, darunter am Hang gruppiert sich dicht an dicht die Häuser der Einheimischen.
Das erste, was man dann in der Stadt selbst sieht, ist eine weiße Brücke über den Arade. Die Brücke ruht auf mehreren Bögen, soll angeblich aus der Zeit der Römer stammen. Jedenfalls muss sie dann bis ins Mittelalter über einen gewaltigen Strom geführt haben, denn so lange war der Arade schiffbar, ein Umstand, der Silves für lange Zeit zur Hauptstadt der Algarve machte.
Geblieben ist davon jedoch allenfalls ein Flüsschen, kaum mehr als einige Pfützen, aber immerhin mit schilfbewachsenen Ufern und Schatten spendenden Olivenbäumen entlang der Uferpromenade.

Stadt der steilen Gassen

Silves ist eine Stadt, die Bewohnern wie Besuchern körperlich einiges abverlangt. Die engen Gassen mit Klicke auf das Bildihrem glatt geschliffenen Pflaster führen steil bergauf. Dabei ist das, was als Altstadt erscheint, noch längst nicht die eigentliche Altstadt.
Die beginnt nämlich erst weiter oben, kurz unterhalb der Bergkuppe, wird durch ein mächtiges Stadttor in den Resten der alten Stadtmauer betreten. Gleich Klicke auf das Bildneben dem Stadttor steht das Rathaus, eines der wenigen größeren Gebäude.
Die Gassen sind hier noch etwas schmaler und steiler als im unteren Stadtviertelführen zunächst zur Kathedrale, einem weißen Bau, dem größten in diesem Teil der Stadt, übertroffen nur von den Mauern des gleich darüberliegenden Kastells. „Bewacht“ wird dessen Eingangstor von dem Denkmal eines auf sein Schwert gestützten Ritters.
Auf einem der Altstadtdächer hat ein Storchenpaar sein Nest errichtet, stört sich dabei auch nicht an dem regen städtischen Treiben.

Der Monchique, höchster Berg an der Algarve

Klicke auf das BildBei unserer Weiterfahrt nach Monchique gibt es dann noch weit mehr Störche zu sehen. Dutzende von Storchenpaaren nisten dicht an dicht an einem Wasserlauf.
Der Monchique, der höchste Berg der Algarve, bringt es auf eine Höhe von 902 Metern. Auf dem Plateau steht eine Radarstation, dazu gibt es einen Andenkenladen und ein Café.
Von Touristenbussen angefahren wird der Monchique vor allem wegen der Aussicht, die bei gutem Wetter bis St. Vicente, dem südwestlichsten Kap Europas reicht.




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