Mit dem Boot von Henningsvær nach Svolvær auf Vagån, vom "Venedig der Lofoten" zur Hauptstadt der Lofoten

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Von Henningsvær nach Svolvær auf Vagån - Lofoten 

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Bodø, Lofoten, Vesterålen:  Saltstraumen und  Stockfische - die Index-Seite dieses Berichtes


Bodø und der Saltstraumen
 



Ramberg auf Flakstad
 



Nusfjord auf Flakstad



Reine auf Moskenes


Å auf Moskenes



Stø und Langenes auf Langøya


Nyksund auf Langøya


Kvalsaukan auf Hinnøya

 

Mit dem Boot von Henningsvær nach Svolvær auf Vagån, vom "Venedig der Lofoten" zur Hauptstadt der Inseln


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Ein Ort auf 19 Inseln

Auf dem Weg nach Henningsvær auf der Lofoten-Insel Vagån: Lyngværstranda heißt der von schroffen, dunklen Bergen umgebenen Binnensee. Und „Duschkabinett“ nennen die Einheimischen das Kunstwerk, das ein Jan Graham hier aufgestellt hat: Ein dreiteiliger Panorama-Spiegel, der nun, je nachdem, wo man steht, die ganze Landschaft aus unterschiedlicher Perspektive wiedergibt. So gibt es die Lofoten-Landschaft hier gleich doppelt.

Von hier ist es nicht mehr weit zu dem Vagåns Südküste gelegene Henningsvær. Mit seinen 500 Einwohnern ist der Ort für Lofoten-Verhältnisse fast schon eine „Großstadt“, ein Ort, der sich dabei auf insgesamt 19 Inseln verteilt, wegen seiner vielen Brücken auch als „Venedig der Lofoten“ bezeichnet wird.

 

Henningsværs eigentliches Zentrum scheint dabei der Fjord selbst zu sein, von unzähligen Booten als Hafen genutzt, während die Häuser an beiden Uferseiten zum größten Teil direkt über das Wasser gebaut sind, errichtet auf Stelzen, dazu mit einer Plattform versehen, an der die Boote anlegen können.

 

Eines der größeren Gebäude am Fjord ist das Bryggehotel, vielleicht sogar das größte. Aber ein kurzer Bummel durch die Stadt zeigt: Hier gibt es auch noch reichlich andere Hotels, dazu überall Restaurants, vor denen man auch auf der Straße bzw. am Wasser sitzen kann. Sogar eine kleine Kunstgalerie wirbt hier um Gäste. Zumindest im Sommer ist Henningsvær ganz und gar auf Tourismus eingestellt.

 

Nach der Farbenlehre der Lofoten-Häuser, wonach einfache Hütten rot angestrichen sind, wichtige Wirtschaftsgebäude gelb sind während weiß die Farbe der vornehmeren Häuser wohlhabender Bürger ist, muss Henningsvær aber schon immer ein relativ wohlhabender Ort gewesen sein: Die meisten Häuser sind hier nämlich in weiß gehalten.

 

An der Robbenkolonie vorbei nach Svolvær

 

Am Ortsrand liegt die Basis von „Lofoten Opplevelser AS“, dem örtlichen Touren-Veranstalter, etwa für eine Schlauchboot-Tour entlang der Südküste nach Svolvær. Ein erwähnenswertes Angebot aus dem Programm von „Lofoten Opplevelser AS“ außerdem: Schnorcheln mit den Orcas. Die sollen hier ziemlich friedfertig sein, begnügen sich mit dem reichlich vorhandenen Fisch – weshalb ein solcher Schnorchelgang wohl auch ziemlich unproblematisch ist.

 

Bei der Bootstour nach Svolvær bekommt man Orcas aber nicht unbedingt zu sehen. Dafür geht es aber zumindest vorbei an einer kleinen Robbenkolonie. Die Robben teilen sich mit einigen Möwen einen kleinen Felsen, wobei sich die Robben aber kaum auf diesem Felsen aufhalten, sich meist im Wasser, und die Möwen in Ruhe lassen.

 

Der weitere Weg führt die Steilküste entlang. Einmal lässt sich für einen kurzen Moment ein Fischotter blicken, dann ein Seeadler, der die steil aufragende Felswand entlang fliegt. Alle Versuche, den Adler mit etwas Fisch anzulocken, scheitern allerdings. Den Fisch holen sich dafür die Möwen.

 

Svolvær, der offizielle Hauptort der Lofoten, ist tatsächlich ein richtiges Städtchen – zumindest wirkt es auf den ersten Blick rund um den Hauptplatz am Hafen so. Hier gibt es ein Kulturzentrum, einige Kaffees und Restaurants, ein größeres Hotel. Ein „Stadtbummel“ hat sich aber auch hier schnell erledigt. Die zum Hauptplatz führende Hauptstraße ist nur wenige Meter lang, die Kirche, deren Turm man vom Hafen aus sieht, liegt, wie sich herausstellt, nicht mehr im Zentrum, sondern schon am Ortsrand.

 

Aber immerhin gehören auch die roten Häuser des alten Fischereibereichs noch zu Svolvær. Und da sieht man auch wieder die obligatorischen Gestelle für den Stockfisch, hier sogar deutlich höher als in den anderen Ortschaften der Lofoten.

 

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