Norwegen, Nordnorwegen: Lofoten - Hamnøya und Reine auf Moskenes - Seite 4

Hamnøya und Reine - zwei  Orte rund um den Fjord der Lofoten-Insel             Moskenes



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Kletter- und Kajak-Touren

Das erste, was der Besucher von der Insel Moskenes zu sehen bekommt, ist eine eher unschöne Betonbrücke über den Fjord. Doch was für den Touristen die Landschaft verschandelt, dürfte in den Augen eines Einheimischen wohl ganz anders aussehen. Bis in die 1980er Jahre gab es zwischen den Lofoten-Inseln und über die Fjorde nämlich nur wenige Brücken, war man fast überall auf eine Fähre angewiesen – und das machte eine simple Insel-Überquerung mitunter zu einer langen, mühseligen Tagesreise.
Klicke auf das BildKlicke auf das BildHamnøya selbst besteht nur aus wenigen Häusern am Fjord. Diese Häuser liegen weit verstreut in der felsigen Landschaft, all das im Schatten eines gewaltigen monolithischen Felsens, der sich steil und majestätisch über seine Umgebung erhebt. Die meisten Panoramabilder von Moskenes und dem Fjord sollen übrigens vom Gipfel dieses Felsens aufgenommen worden sein.
Denn das kleine Örtchen ist Ausgangspunkt für Kletterexpeditionen in die umliegenden Felswände als auch für Kajaktouren im Fjord. Angesichts der Strömung ist eine solche Kajaktour zumindest für blutige Anfänger aber doch eine eher wackelige Angelegenheit, bei der man ständig zu kentern droht.

Städtischer Ortskern mit historischem Hotel

Klicke auf das BildKlicke auf das BildWeit sicherer ist es da schon, vom Parkplatz des Kaufmannsladens von Hamnøya einfach über den Fjord, auf das gegenüberliegende Reine zu schauen. Mit seinem dicht zusammen stehendem Ensemble roter Fischerhäuser gilt das als eines der schönsten Ortschaften der Lofoten.
Im Vergleich zu den anderen Orten zeigt Reine beinahe urbanen Charakter. An dem begrünten Stadtplatz gibt es ein Kirchlein mit Turm und sogar ein Rathaus, dazu eine Hotelanlage, das „Reine Rorbuer“.
Doch das ist kein normales Hotel, das sind die zu Gästehäusern umfunktionierten roten Holzhäuser des alten Dorfkerns, nicht nur einstige Fischerhütten, sondern zum Beispiel auch die alte Polizeistation. Norwegentypisch sind es recht einfache Unterkünfte ohne besonderen Schnickschnack, aber dafür ganz nah an der Natur, hier also unmittelbar am Wasser, am Fjord.



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