Norwegen, Hedmark: Galten Gård - Seite 1

Galten Gård - ein einsamer Bauernhof am Galtensjøen in der Hedmark-Gemeinde Engerdal



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An der Grenze der Hedmark

Beim Mjøsa, einem unendlich langen See, passieren wir die Provinzgrenze der Hedmark Hedmark, einer der zwei norwegischen Provinzen, die nicht ans Meer grenzen, in der es keine Fjorde gibt. Dafür führt die schmale Straße nun durch dichte Wälder, hinter denen sich fast kahle, baumlose Hügel erheben.
Unser Ziel ist der Hof Galten Gård in der Gemeinde Engerdal

Bauernhof und Anglertreff am Galtensjøen

Klicke auf das BildDas Anwesen Galten Gård besteht aus mehreren Wirtschaftsgebäuden, einem Haupt- und etlichen kleineren Nebenhäusern, alles aus Holz gebaut, wobei bei einigen dieser Bauten das Dach mit Gräsern und Dächern bepflanzt ist – Wärmedämmung auf die natürlichste Art und Weise.
Seit den 1860-er Jahren gibt es diesen Bauernhof am Ufer des Galtensjøen nun schon, seit dieser Zeit durchgehend im Besitz immer der gleichen Familie, die seit 1892 allerdings ihr Geld auch mit dem Tourismus verdient.
1892 zogen hier nämlich die ersten Gäste ein, Engländer, die in dem See fischen wollten. Inzwischen ist der Tourismus natürlich das Hauptgeschäft, sind die Kühe, über die der Hof noch Klicke auf das Bildverfügt, auf einem Gut in der Nähe untergebracht, werden statt dessen vor allem im Sommer zwischen 50 und 60 Betten an die Besucher vermietet.
Die kommen immer noch vor allem zum Fliegenfischen, fangen in dem rund vier Meter tiefen Galtensjøen, einem kleineren Nebensee des Femund-Sees, unter anderem Hechte. Bis in den September geht diese Angelsaison – und im Winter folgt die Zeit des Eisfischens.
Wir unternehmen noch einen abendlichen Spaziergang an den See, zu einer kleinen Anlegestelle, an der die Ruderboote fest gemacht sind. Doch dieser Bootssteg ist auch der einzige menschliche Bau, den man am Ufer sehen kann. Ansonsten ist der Galtensjøen nur von Wald umgeben.
Nordische Lichtverhältnisse im späten Sommer: Erst gegen 22 Uhr wird es langsam dunkel.



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