Niederlande: Amsterdam, Rotterdam, Süd- und Nordholland - Nordholland - Seite 3

Nordholland  - Haarlem, die Käsestadt Alkmaar, eine Fahrt mit der Museumsbahn, Volendam und Monnikendam



Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)

Anzeige




Haarlem rund um den „Großen Markt“

Klicke auf das BildHaarlem, Hauptstadt der Provinz Nordholland, lockt die Besucher vor allem wegen seines historischen Stadtkerns rund um den „Großen Markt“. Die über alle anderen Gebäude hinausragenden Türme der Kirche, von den Einwohnern schlicht „Die Große“ genannt, zeigt den Weg zur Altstadt, so dass man sich auch als Ortsunkundiger kaum verlaufen kann.
Die gotische Kathedrale, offiziell die St.-Bavokerk, am Rand des „Grpßen Marktes“ gelegen, war früher eines der wichtigsten Motive der niederländischen Malerei, ist nun Klicke auf das Bilddas wohl bedeutendste Fotomotiv der zahlreichen Touristen.
Der „Große Markt“ selbst ist ein weitläufiger viereckiger, ziemlich quadratischer Platz, an zwei Seiten von gediegenen dreistöckigen Bürgerhäusern umgeben, mit dem etwas größeren Stadthaus auf der der Kirche gegenüber liegenden Seite.
Abseits des „Großen Marktes“ zeigt sich Haarlem fast ländlich. Die engen Gassen sind den Fußgängern vorbehalten, die Häuser nur noch ein- bzw. zweistöckig, wie beschauliche Einfamilienhäuser in Gassen mit einigen Cafés und wenigen Geschäften - die sich allerdings als Boutiquen und Souvenirläden für Touristen herausstellen.

In der „Käsestadt“ Alkmaar

Alkmaar gilt als die „Käsestadt“ der Niederlande. Das ist sie allerdings nur dann, wenn der allwöchentliche „Käsemarkt“ stattfindet, eine Veranstaltung, die nicht so sehr im Zeichen des realen Handels als vielmehr des Tourismus steht.
Ansonsten zeigt sich Alkmaars Altstadt zwar als sympathisches, aber eher unauffälliges Stadtzentrum. Eine schnurgerade Hauptstraße führt von der großen Kirche zum zentralen Marktplatz, die Nebengassen sind meist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.
Klicke auf das BildEine der Parallelstraßen wird als Marktstraße genutzt, nicht für einen Touristenmarkt, sondern einen ganz normalen Markt für die Einheimischen, ein Markt mit allerlei Krambuden – aber natürlich auch großen Käseständen.
Der eigentliche Marktplatz, der Mittelpunkt Klicke auf das Bildder Stadt, liegt am Schnittpunkt zweier Grachten. Wer die Zeit hat, kann hier eines der Touristenboote für eine Grachtenfahrt besteigen, oder einen Blick in die umliegenden engen Gassen machen.
Beeindruckend jedenfalls: ein kirchenähnlicher Bau mit entsprechendem Turm, der Inschrift zufolge im Jahr 1520 errichtet, mit Uhrturm und einem Gemälde am Giebel, ein Bau, der aber keine Kirche ist, sondern nun zumindest teilweise als Käsemuseum genutzt wird.

Unterwegs mit der Museumsbahn

Klicke auf das BildIn Medemblik, einem kleinen Dorf, steigen wir in die Museums-Eisenbahn. Eine Dampflok zieht zwölf altertümliche, mit Holzbänken ausgestatte Waggons. Rüttelnd und quietschend geht es an Grachten und Feldern vorbei, an Wiesen, auf denen Rinder und Schafe weiden, auf denen man ab und an auch Hasen und Rehe sieht, nach Hoorn, dem Zielbahnhof der Museumsbahn.



Touristenziel Voldendam

Volendam, unsere nächste Station, gilt als „schönstes Fischerdorf Nordhollands“ – und wird entsprechend auch von Touristen bevölkert, zumindest entlang der Uferpromenade. Die meist zweistöckigen Häuser in rotem Backstein mögen zwar in ihrer Mehrzahl tatsächlich als Beispiele niederländischer Architektur stehen, dass sich Klicke auf das Bildaber in fast jedem Haus ein Andenkengeschäft oder ein Imbiss bzw. Restaurant für Fischspezialitäten befindet, ist sicherlich nicht landestypisch.
Und trotz des großen Angebotes: Wer in der Saison eine der Fischspezialitäten probieren will, muss sich in die Warteschlange stellen und in Geduld üben.
Volendams Hafen jedenfalls ist nur noch bedingt ein Fischereihafen. Die meisten Boote, die hier liegen, sind Ausflugsboote - eines davon ein hölzerner Museumskahn.


Monnikendam, die reiche Kleinstadt

Im Vergleich dazu geht es in Monnikendam, unserem letzten Programmpunkt, geradezu ruhig zu. Dabei gilt auch Monnikendam, einst selbständige Stadt, heute Teil der Gemeinde Waterland, als „typisch“, nämlich als Beleg für den Reichtum auch kleiner niederländischer Städte zu Beginn der Neuzeit.
Klicke auf das BildGeblieben davon sind zumindest die schmückenden Ornamente an den Fassaden etlicher Häuser an der Hauptstraße. Die Meerjungfrauen, Anker, Schiffe und anderen Darstellungen zeigen, dass der Wohnstand der ursprünglichen Bewohner auf dem Meer, mit der Schifffahrt begründet wurde.
Wohlhabend waren nicht nur die Bürger, sondern auch die Gemeinde selbst. Einen solchen Turm wie den „Spielturm“ mit seiner großen Uhr konnte sich auch damals sicherlich nicht jede Kleinstadt leisten.
Nur wenige Schritte vom Spielturm entfernt: der mit Schleusen ausgestattete Binnenhafen von Monnikendam, zwar etliche Kilometer vom Meer entfernt, aber doch noch immer Liegeplatz für etliche zwar nicht sehr große, aber doch hochseetaugliche Schiffe – und angeblich einer der schönsten Häfen Hollands.


Anzeige