Montenegro: Vom Biograd-Nationalpark nach Petrovac, Seite 7

Vom Biograd-Nationalpark über das Kloster Moraca, die Hauptstadt Podgorica und Vranjina am Skutarisee nach Petrovac an der Adria



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Biograd - in Montenegros ältestem Naturschutzgebiet

Der Biograd-See liegt inmitten des ältesten Naturschutzgebietes von Montenegro, fast ein richtiger Urwald mit angeblich 250 verschiedenen Baumarten. Unser Spaziergang durch den Nationalpark wird jedenfalls durch den Regen stark behindert – dennoch sieht man zumindest eine ganze Reihe von großen, grauen Eichhörnchen.
Um den See herum gibt es einige Hütten, auch ein Restaurant; doch außer uns interessiert sich momentan nur eine Gruppe tschechischer Biologiestudenten auf Studienfahrt für den Nationalpark.

Moraca – ein Kloster als Ausflugsziel

Klicke auf das BildDas Kloster Moraca gehörte seiner Größe nach wohl früher zu den bedeutenderen Klöstern des Landes – obwohl heute auch hier nur noch zwei oder drei Mönche leben. Um das Kirchenschiff herum liegen jedoch verhältnismäßig große Wirtschaftsgebäude mit Gästezimmern für Pilger – von denen sich heute allerdings auch kaum welche sehen lassen.
Doch durch seine landschaftlich schöne Lage scheint das Kloster für die Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Es gibt Picknickbänke vor den Klostermauern, man hört das Rauschen eines Wasserfalls – und schließlich beherbergt die Klosterkirche einige der wertvollsten Ikonen der serbischen Orthodoxie. Trotzdem, so der Abt, das Kloster zum Übernachten für Touristen frei geben werde man auf keinen Fall.



In der Hauptstadt Montenegros

Klicke auf das BildPodgorica, die moderne Hauptstadt Montenegros, empfängt den Besucher mit belebten, verstopften Hauptstraßen, einer überschaubaren Fußgängerzone, in der sich die ersten Boutiquen und einige Cafés etabliert haben.
Podgoircas Supermärkte und die kleineren Kaufhäuser bieten überwiegend westeuropäische Artikel – zu Preisen, die nach der offiziellen Statistik über die Durchschnittsverdienste für die Einheimischen eigentlich nicht bezahlbar sein dürften.
Touristisch hat Podgorica nur wenig zu bieten – wobei uns für einen Besuch der Altstadt allerdings keine Zeit bleibt.




Von Vranjina, dem Klein-Venedig am Skutarisee nach Petrovac an der Adria

Klicke auf das BildBei Vranjina – die Montenegriner nennen den Fischerort auch Klein-Venedig – haben wir wieder den Skutarisee erreicht. Das Örtchen liegt an einem schmalen Seitenarm des Sees, und bei Hochwasser sollen die Häuser am Ufer regelmäßig unter Wasser stehen. Jetzt dümpeln die Fischerboote an dem mit Seerosen bewachsenen Ufer. In der Nähe von Vranjina stehen noch die Mauern einer alten Festung, die im Kampf gegen die Türken eine entscheidende Rolle gehabt hat.
Jedenfalls war Vranjina regelmäßig umkämpft.
Unsere Montenegro-Tour endet im Badeort Petrovac. Der Kiesstrand hier ist tatsächlich schon wieder von vielen Badegästen besucht, das Hotel am Strand ist von seiner Ausstattung her das beste, was wir auf unserer Tour gehabt hatten.



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