Kroatien, Slowenien: Rijeka, Seite 4

Rijeka - Kroatiens Hafenstadt zwischen Istrien, Kvarner Bucht und der Insel Krk



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Vom Hafen in die Fußgängerzone

Klicke auf das BildRijekas Zentrum ist der Hafen, eine - gemessen an der Stadt - weite Anlage, beherrscht von älteren wie auch neuen eher unschönen Silos und Lagerhäusern. Doch unmittelbar an das Klicke auf das BildHafengelände schließt sich die Altstadt an, ein hübsches Viertel mit einer ganzen Reihe repräsentative Gebäude.
Die Fußgängerzone an dieser Altstadt war eine doch relativ breite Straße gewesen, verläuft zwischen der Hafenstraße und der Linie, an der früher die Stadtmauer gestanden haben muss, ist eigentlich eine ganz normale Einkaufsstraße mit einem Einkaufszentrum, einem kleinen Markt mit regionalen landwirtschaftlichen Produkten – und Straßencafés, die nun im strömenden Regen aber leer und verlassen stehen.
Ein weit sichtbarer alter Uhrturm mit einer Tordurchfahrt bildet den markantesten Punkt in Rijekas Fußgängerzone. Das ist das Tor zur eigentlichen Altstadt, das wir nun passieren.



Altstadt mit Resten aus der Römerzeit

Klicke auf das BildDie Gassen sind hier enger, erlauben kaum Autoverkehr, doch wirklich „mittelalterliche“ Häuser sieht man hier kaum, wenn auch etliche sehr alte, meist schmucklose, teilweise schon etwas hinfällige Bauten. Dazwischen gibt es dann aber auch und ab und an einen eben so schmucklosen Neubau, Einkaufs- oder Bürozentrum. Als besonderes Kleinod zeigt sich, trotz einer recht ansehnlichen Rundkirche, Rijekas Altstadt zunächst einmal nicht.
Klicke auf das BildAber immerhin gibt es ein archäologisches Grabungsfeld, in dem die Reste eines römischen Feldlagers freigelegt werden. Mehr als die Fundamente sind momentan zwar nicht zu sehen, aber einige Schautafeln zeigen, was sich die Wissenschaftler hier entstehen lassen wollen.
Nicht mehr rekonstruiert werden muss die vermutlich älteste Sehenswürdigkeit Rijekas, ein vermeintlicher Triumphbogen aus der Zeit des römischen Imperiums, gleich neben dem Ausgrabungsfeld. Mit Triumphbögen, wie man sie sonst kennt, hat der jedoch nur wenig zu tun. Was wir sehen, ist ein aus Feldsteinen bestehender Torbogen zwischen zwei Altstadthäusern, kaum mehr als eines der Tore zu diesem Feldlager, ein eher kümmerliches Relikt aus Rijekas Vorgeschichte, aber immerhin ein Zeugnis einer Jahrtausende alten Geschichte.


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