Kroatien, Dalmatien: Krka-Fälle, Sibenik und Trogir, Seite 4

Vom Nationapark Krka mit den Krka-Fällen über Sibenik zur mittelalterlichen Hafenstadt Trogir



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Die Krka-Fälle als „Silbersee“

Klicke auf das BildDie Krka fließt breit in ihrem Bett im Tal, überall Buchten bildend, jede Menge kleiner Inseln in ihrem Strom. Das ist jedenfalls das Bild, das man von der höher gelegenen Straße aus gewinnt.
Schließlich verlassen wir an einem Parkplatz den Bus, wandern ein kleines Stück bergab, stehen dann an dem Aussichtspunkt, von dem aus die Fälle in ihrer Gesamtheit überschaut werden können. Die einzelnen Fälle sind dabei nicht einmal besonders beeindruckend, nicht besonders hoch, nicht besonders tosend - der Eindruck von Imposanz ergibt sich aus ihrer Gesamtheit.
Der Fluss stürzt zwei oder drei Meter tief in sein Bett, fließt nun etwas schneller als zuvor einige Meter weiter, erreicht dann die nächste Stufe, und so geht es über etliche "Treppen" immer weiter. Es ist durchaus nachvollziehbar, warum die Produzenten vom "Schatz im Silbersee" die Krka-Fälle als Kulisse ihres Karl-May-Films wählten - denn vor und hinter den Fällen ist das Wasser auch noch von erstaunlicher Klarheit.

Die Marmor-Kathedrale von Sibenik

Klicke auf das BildIn der alten Hafenstadt Sibenik besuchen wir die ganz aus Marmor gebaute Kathedrale. Kein Kapitell ist hier gleich dem anderen - neben der ausschließlichen Verwendung von Marmor und Stein, auf Holz wurde völlig verzichtet, die zweite Besonderheit dieses Sakralbaus.
Um die Kathedrale herum schließen sich wieder die engen Gässchen an, wo in den oberen Stockwerken die gegenüberliegenden Balkone fast aneinander zu stoßen scheinen.





Das Kornati-Archipel und Trogir

Faszinierender finde ich aber die Aussicht von der Küstenstraße auf die vor Sibenik liegenden Inseln des Kornati-Archipels. Die meisten dieser Inseln erheben sich wie kleine grüne Hügel kurz vor der Küste aus dem Wasser, doch am beeindruckendsten scheint mir eine völlig flache Insel, die bis an ihren Strand heran ganz und gar mit einem kleinen Dorf bebaut ist. Früher hätten die Bewohner dieses Dorfes vom Klicke auf das BildSchwammtauchen gelebt, und der höchste Punkt läge ganze sieben Meter über dem Meeresspiegel, weiß Nino über diese kleinste unter den bewohnten kroatischen Inseln zu berichten.
Ein halbstündiger Spaziergang durch Trogir führt durch die komplett erhaltene mittelalterliche Stadt. Das besondere an Trogir: Die Altstadt liegt auf einer künstlichen Insel. Der Durchbruch durch das Land, die Anlage des Kanals sollte die Bewohner der Stadt vor Türkenangriffen schützen. An die engen Gassen mit ihren grauen Steinhäusern haben sich unsere Augen aber allmählich schon zu sehr gewöhnt, als dass man noch weitere Besonderheiten aufnehmen könnte. Alles in allem bleibt nur der Eindruck eines reizvollen mittelalterlichen Stadtbildes.





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