Kroatien, Dalmatien: Dobrovnik, Seite 1

Dubrovnik, die "Perle der Adria": Ein Streifzug in den Mauern des mittelalterlichen Ragusa



Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)

Anzeige




Ein mediterranes Städtchen

Anflug auf Dubrovnik: Felsige Berge, grüne Inseln - und schließlich Dubrovnik, dessen mächtige Stadtmauern auch aus der Luft deutlich zu erkennen sind.
Die Dörfer auf dem Weg zwischen Flughafen und Dubrovnik machen einen sauberen und sogar erstaunlich wohlhabenden Eindruck. Allerdings: Neben den Neubauten sieht man noch häufig die Ruinen des Krieges, und in einigen Fassaden sind die Einschüsse noch deutlich sichtbar.
Außerhalb der Stadtmauern ist Dubrovnik ein reizvolles mediterranes Städtchen mit schmucken Häusern, steilen, kurvigen Straßen, die sich die Abhänge hinunterschlängeln, und natürlich Palmen am Straßenrand.

Mittelalterliches Ragusa hinter Festungsmauern

Klicke auf das BildHinter der Stadtmauer erschließt sich dann aber eine völlig andere Welt. Ein Übersichtsplan zeigt zwar an, welche Gebäude von Ragusa, wie Dubrovnik im Mittelalter hieß, während des Krieges beschädigt wurden - vom Granateinschlag bis zum weggeschossenen Dach - doch diese Kriegsschäden sind inzwischen fast völlig beseitigt. Hier steht eine intakte mittelalterliche Stadt, so, wie sie seit Jahrhunderten gestanden hat - und nur die zahlreichen Straßencafés zeigen an, dass wir uns am Ende des 20. Jahrhunderts befinden.
Die Häuser an der Hauptstraße sind dreistöckig, müssen zu ihrer Entstehungszeit auf den Besucher einen Eindruck von Macht und Reichtum ausgeübt haben.



In der ältesten Apotheke der Welt

Klicke auf das BildUnser Stadtrundgang beginnt mit einem Besuch des Franziskanerklosters, in dem sich die angeblich älteste Apotheke der Welt befindet. Tatsächlich steht an einer Seite des Säulenganges um den Innenhof eine Apotheke, die noch immer genutzt wird - und auf der gegenüberliegenden Seite dient die alte Apotheke als Museum mit antiken Büchern, Waagen und Arzneitöpfen.
Es folgt der Besuch eines weiteren Klosters, dem Franziskanerkloster von der Bauart her völlig gleich, diesmal aber mit einem Museum für sakrale Bilder, vor allem den heiligen Baselis darstellend, den Schutzpatron des mittelalterlichen Ragusa.
Die eigentliche Sehenswürdigkeit Dubrovniks ist aber sicherlich kein einzelnes Gebäude, nicht der Dom, nicht der Kirchturm, sondern das Ensemble, die engen Gassen mit ihren Treppen, die sich von der Hauptstraße abzweigen, aus deren Fenstern die Wäsche zum Trocknen aushängt.



Anzeige