Italien, Kampanien: Capri, Seite 2

Ein Tagesausflug nach Capri - mit Bootsfahrt zur Blauen Grotte und einem Bummel durch die Inselhauptstadt


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Bilderbuch-Hafen zu Füßen der Felsen

Klicke auf das BildDie Überfahrt von Neapels Hafen nach Capri dauert mit der Katamaran-Fähre ca. 50 Minuten. 50-minütige Überfahrt. Capri: Das ist eine felsige Steilküste, teilweise sicherlich 50 oder noch mehr Meter hoch, fast vertikal abfallend, eine Insel, die nur an wenigen Stellen wirklich anzulanden ist.
Und Marina Grande, der Haupthafen der Insel, der Hafen, der auch von den Fähren angefahren wird, ist da geradezu ein Mittelmeer-Bilderbuchhafen mit Yachten, auf der Mole liegenden Fischerbooten, einer Hafenpromenade mit Restaurants und einem kleinen Hotel, das ganze vor einem sanft ansteigenden Hügel, links und rechts aber umgeben von steilen Felsen.. Auf dem Hügel sieht man die Häuser des Ortes Capri, das Stadtzentrum zu erkennen an dem die anderen Gebäude überragenden Glockenturm.



Die Blaue Grotte

Der erste Weg auf Capri führt den Besucher zur Blauen Grotte. Vielleicht 20 Minuten dauert die Bootsfahrt, vorbei zunächst an zwei Badestränden, mehr Badeanstalten, gleich hinter Marina Grande, dann weiter die schroffen Felsen entlang, in deren Nischen die Möwen nisten.
An der Blauen Grotte herrscht dann erst einmal Stau! Bevor wir von unserem großen Boot auf eines der kleinen Ruderboote umsteigen können, müssen wir also erst einmal warten, bis die Gäste der anderen Ausflugsschiffe abgefertigt sind. Denn genau das ist es hier: Massenabfertigung!
Sitzen auf den Bänken der Ruderboote ist auch unmöglich. Wir müssen uns, jeweils vier Passagiere pro Ruderboot, auf den Boden hinhocken, dann, bei Einfahrt in die Blaue Grotte selbst, möglichst flach auf den Boden legen, Hände und Kopf einziehen. An einer Eisenkette ziehend bringt uns der Bootsführer so durch den schmalen und niedrigen Schlund der Grotteneinfahrt. Die Felswände sind nur wenige Zentimeter von unseren Köpfen entfernt. In der Grotte selbst herrscht zunächst einmal absolute Dunkelheit. Nach einigen Augenblicken hat man sich dann daran gewöhnt, dass Licht hier nur durch den schmalen Zugang eindringt – doch dieses Licht wird so vom Wasser reflektiert, dass das Wasser nun wirklich azurblau zu leuchten scheint.

Ein Besuch in der Inselhauptstadt

Klicke auf das BildNach dem Ausflug zu diesem Naturwunder machen wir uns nun an den Aufstieg zur Stadt Capri. Der steile Weg, teilweise ummauert, ist links und rechts gesäumt von hübschen Villen und Landhäusern, die meisten mit Gärten, in denen die Zitronen blühen.
Gut 20 Minuten dauert die Wanderung, dann haben wir den Glockenturm, den man auch vom Hafen aus sieht, erreicht. Gleich neben dem Platz mit dem Glockenturm befindet sich der Aussichtspunkt, von dem aus man nun die Bucht mitsamt dem Hafen überschaut.
Klicke auf das BildDas andere markante Gebäude von Capris Zentrum ist eine weiße Kirche, ausgestattet mit einer prachtvollen, großen Orgel und zahlreichen Gemälden – etwas zu groß erscheinend für einen so kleinen Ort, wie Capri ohne seine Besucher nun einmal ist.
Ansonsten ist der Ort Capri ein Ort der weißen Häuser und engen Gassen, durch die nicht einmal ein Mofa kommt. Aber: Es gibt wohl keine Luxus-Boutiquen-Kette, die hier nicht ihre Niederlassung hat! In den Andenkengeschäften – und davon gibt es beinahe in jedem Haus eines – werden vor allem Keramiken aller Größen und Preisklassen, von kleinen Kacheln bis zu lebensgroßen Figuren, verkauft, und überall werden auch Zitronenliköre in ausgefallenen Flaschen sowie alle anderen Produkte, die man aus Zitronen gewinnen kann, angeboten.
Gegen 19 Uhr fährt die letzte Fähre des Tages zurück nach Neapel. Soweit wir es beobachten können, hat sich nun auch Capri geleert, dass bis dahin vor allem von Tagesbesuchern bevölkert wurde.


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