Irland, der Süden: Ring of Kerry, Seite 3

Von Bantry über Kenmare auf den Ring of Kerry, in den Rhododendronpark von Killarney und den Bunratty Folk Park zur Burg der O'Brians



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Durch die Pflanzerstädte nach Bantry

Klicke auf das BildVon Cork aus geht es durch durch einige sogenannte Pflanzerstädte, die im späten Mittelalter von den Einwanderern aus Schottland und Wales gegründet wurden. Die Straßen laufen im spitzen Winkel aufeinander zu, die Häuserreihen bilden Dreiecke - angeblich, weil sich die Einwanderer durch diese Bauweise besser gegen Angriffe der ursprünglichen Bewohner wehren konnten.
Unsere erste Station ist Bantry, ein Hafenstädtchen mit einer romantisch vorgelagerten Insel. Wir besichtigen das Bantry-Haus, ein vornehmer Landsitz in einem ,,italienischen Garten" mit wunderbarem Blick auf die Bucht.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt Glengarriff: Auch hier vorgelagerte Inseln in der Bucht, über und über mit blühendem Rhododendron bewachsen.

Von Kenmare auf den Ring of Kerry

In Kenmare schlendern wir durch die Stadt mit ihren rot, gelb und grün angemalten Häusern. Von hier geht es nun auf den "Ring of Kerry", eine enge, kaum als zweispurig zu bezeichnende Straße, die durch den Nationalpark führt, vorbei an den tausend Meter hohen Bergen Westirlands.

Der Aussichtspunkt von Queen Victoria

Klicke auf das BildAn einem Pass - natürlich ausgestattet mit einem Souvenirgeschäft - legen wir einen Stop ein, genießen den Blick über die Täler. Weit unter uns grasen die Schafe.
Nach einer kurzen Strecke erreichen wir den "Ladys View", benannt nach Königin Victoria und ihren Hofdamen, die von diesem Punkt aus den Blick auf die drei beieinanderliegenden Seen genossen haben sollen.
Die drei Seen selbst, reines spiegelglattes Blau, tragen dagegen nur unscheinbare Namen: Oberer, Unterer und Mittlerer See.



Im Rhododendronpark von Killarney

Klicke auf das BildAm Endpunkt des Nationalparks liegt Killarney, wo wir das am See gelegene Gutshaus und den dazugehörenden Park besuchen. Die Rhododendrenbüsche - sie blühen in den Farben rot, lila und weiß - erreichen hier eine Höhe von bis zu fünf Meter
Von den Rehen ist heute nichts zu sehen: Dafür scheint der Park auch bei den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Es wimmelt von Besuchern, weswegen sich wohl die Rehe scheu zurückgezogen haben dürften.



Von Adare nach Dromland Castle

Klicke auf das BildDas Dorf Adare, unsere nächste Station, ist bekannt für seine kleinen strohbedeckten Häuser. Im Ortskern steht eine gewaltige Kirche, am Ortsausgang kommen wir an einem alten alten Zisterzienser-Kloster vorbei.
Das Dromoland Castle - gelegen an einem See, im Rücken das Moor - ist ein im romantischen Stil des 19. Jahrhunderts errichtetes Schloss der O'Brians, die vor Jahrhunderten hier erst als Könige und dann als englische Vizekönige residiertenten. Heute ist das Familienschloss zum Golfhotel umfunktioniert.

Der Bunratty Folk Park

Klicke auf das BildAuf dem Weg vom Dromoland Castle zum Bunratty Folk Park kommen wir immer wieder an den ca. 20 Meter hohen mittelalterlichen Wehrtürmen vorüber. Eigentlich könnte man meinen, dass es für diese Türme mehr Interessenten geben sollte, die sie kaufen und instand setzen. Doch die meisten Türme ragen nur als hohle Zähne in die Höhe.
Der Bunratty Folk Park ist ein künstliches Dorf aus historischen Bauernhäusern, alten Scheunen und Koppeln mit einigen Tieren und schließlich einer Dorfstraße, die gut als Filmkulisse dienen könnte. Die Attraktion ist die alte Burg der O'Brians - doch der Touristenstrom, den es da hineinzieht, hält uns dann doch von einer Turmbesteigung ab.


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