Irland, der Süden: Dublin und Howth, Seite 1

Das Fischerstädtchen Howth und ein Besuch der Trinity-Universität in Dublin



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In der Trinity-Universität

Klicke auf das BildEin Besuch der Trinity-Universität in Dublin: ein vornehmer Bau mit Säulen, gelegen in einem wundervollen Hof.
Das beeindruckendste an dieser Universität ist aber die Bücherei. Zum einen dreht sich hier alles um das "Book of-Kells", eine Bibel, an der die Mönche mit Unterbrechungen rund 300 Jahre arbeiteten, um sie zu kopieren und mit Hunderten von Bildern auszuschmücken; und zum anderen ist da der eigentliche Bibliotheksraum, eine lange Galerie, zweistöckig, alles voller antiquarischer Kostbarkeiten, sogar alphabetisch geordnet.

Auf dem Weg nach Howth

Ganz in der Nähe von Dublin liegt das Fischerstädtchen Howth. Auf dem Weg dorthin erzählt uns Olga, unsere Reiseleiterin, eine alternde Lehrerin, einiges aus der Geschichte Dublins, der aus einer Wikinger-Siedlung hervorgegangenen Hauptstadt Irlands, macht uns auf die georgianischen Häuser aus dem 18. Jahrhundert aufmerksam, aus der Zeit also, als die Stadt ihren eigentlicher Aufschwung erlebte - und schließlich biegen wir, aus der Innenstadt kommend, auf die Küstenstraße nach Howth ein.
Klicke auf das BildDie hügelige Gegend überzieht das allmählich auslaufend Stadtgebiet, überall grünt es, und in der Ferne entdecken wir eine Insel mit mittelalterlichen Bauten.
Vor Howth wandern wir ein kleines Stück an der Küste entlang: Einsam steht ein Leuchtturm auf der vorgeschobenen Landzunge an der Einfahrt zum Dubliner Hafen.
Im Stadtzentrum von Howth, gegenüber dem Yachthafen, steh eine verfallene Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Ein ehemaliger Kirchenanbau dient heute als Restaurant.
Olga berichtet, dass der Erhalt der alten Häuser von Howth erst seit kurzer Zeit gesichert ist. Bis vor wenigen Jahren noch war zum Beispiel das Hafenmeisterhaus völlig verfallen, versuchten Bauspekulanten, die ganze Gegend um den Hafen herum aufzukaufen.



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