Großbritannien, London: Picadilly Circus - Seite 2

Londons Piccadilly Circus - rund um den belebtesten Platz der Themse-Metropole



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Von der Eros-Statue ins Vergnügungsviertel

Klicke auf das BildEines der Hinweisschilder in dem U-Bahnhof von Piccadilly Circus führt zum Ausgang an der Eros-Statue. Gemessen an den anderen Denkmälern Londons nimmt sich diese Figur im Schatten der Leuchtreklamen klein und unbedeutend aus, doch der Sockel des Monuments ist voll von Menschen, die auf ihn hinaufgeklettert sind, von Menschen, die sich um ihn herum versammelt haben. Angeblich sei das hier ein beliebter Platz, sich zu verabreden – doch die Chancen, den Verabredungspartner auch zu finden, scheinen mir eher gering. Eher muss man aufpassen, seine Begleiter in dem Gewühl nicht zu verlieren.

Rund um Piccadilly Circus breitet sich eines der Vergnügungs- und Freizeit-Viertel Londons aus – mit Theatern und Bars. Da spielt ein Dudelsackspieler an einer Straßenecke, zeigen auch etliche andere Straßenkünstler ihr Können. Hier essen gehen zu wollen, ist allerdings ein teures Vergnügen. Auch in den dem optischen Anschein nach „einfacher“ ausgestatteten Restaurants, zum Beispiel einem Steakhouse, kosten nach der am Eingang hängenden Speisekarte schon die Beilagen nicht unter zehn ₤.

Die ganze Welt des Tees

Klicke Uf das BildDoch es gibt auch ruhigere Ecken. Der Flohmarkt vor einer Kirche lockt zum Beispiel nur wenige Besucher an, weniger jedenfalls, als der in der Nachbarschaft befindliche Teeladen.

Über zwei Stockwerke findet der Tee-Liebhaber nicht nur wohl sämtliche Teesorten dieser Welt, sondern dazu filigrane Teeservice aus feinstem Porzellan, vergoldete oder vielleicht sogar goldene Teelöffel, kurz alles, was man für eine vornehme Tee-Zeremonie benötigen könnte. Ob die zahlreichen Besucher, die sich hier in den Geschäftsräumen tummeln, wirklich Kunden sind oder nicht einfach Touristen, die hier die – nicht gerade preisgünstigen – Auslagen bestaunen, steht auf einem anderen Blatt.

Klicke auf das BildRelikte aus vergangenen Jahrzehnten

Und selbst in der Nähe der belebtesten Plätze: In den engen Nebenstraßen herrscht absolute Ruhe, gibt es kaum Verkehr, lassen sich nur wenige Menschen auf der Straße blicken. Und hier stoßen wir, ansonsten unbeachtet, auf eine der selten gewordenen Original- Sehenswürdigkeiten von London, auf eine alte, rote Telefonzelle, so, wie sie bis über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinaus noch überall in London standen.





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