Eine kurze London-Rundfahrt, vom Flughafen Stansted über die Fleet Street, Covent Garden, den Buckingham Palace nach Knightsbridge und zum Picadilly Corcus

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London in drei Stunden - eine schnelle Stadtrundfahrt

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Die anderen Stationen dieser London-Reise


London und Windsor - die Index-Seite dieses Berichtes


Rund um Piccadilly Circus
 



An und auf der Themse


Bei Sherlock Holmes  


Trafalgar Square und St. Paul's


Abstecher nach Windsor

 

London - Vom Hafenviertel über Covent Garden zum Buckingham Palace


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Vom Flughafen Standsted in die City

Rund 50 Kilometer sind es vom Flughafen Standsted, dem Londoner Flughafen der Billig-Airlines, in die City. Wer bei einem verlängerten London-Wochenende keine Zeit verlieren, sich einen ersten Eindruck verschaffen will, der bricht gleich nach dem Auschecken zur ersten Stadtrundfahrt auf - wie sie bei dem von Marienkäfer-Reisen organisierten  London-Trip  dazu gehörte.

Da führt der Weg vorbei an der Ostseite des ehemaligen Hafenviertels, ein Viertel, dass in den 1970er Jahren dem Verfall preisgegeben schien, sich aber dann zu einem „zweiten Finanzplatz“ entwickelte, das nun geprägt ist von den Glaspalästen der Bank of America, von Barclay oder der Citi-Group.

Schließlich haben wir die Themse erreicht, sind am Tower, der gar nicht so mittelalterlich wirkenden Burg von London, kommen auf der anderen Seite der Themse an der rekonstruierten Shakespeare-Bühne vorbei, ein weißer Fachwerkbau am Themse-Ufer, immer noch Bühne für Shakespeare-Stücke, keine hundert Meter vom ursprünglichen Standort des Original-Theaters entfernt, passieren den Borough-Market, werfen einen Blick auf die Tower-Bridge, sind dann im vornehmen, eigentlichen Bankenviertel von London, in der City mit der Bank von England.

Selbst Shakespeare würde sich, so unsere Reiseleiterin, in diesem mittelalterlichen Teil Londons heute noch mühelos zurecht finden. Mögen die Gebäude zwar aus späteren Zeiten stammen, so seien die Straßenzüge mit den abgehenden engen Gassen, durch die mitunter kaum ein Auto passen würde, immer noch authentisch.

Und das lässt im Herzen von London manchen imperialer Bau bescheidener erscheinen als er ist, zum Beispiel die St. Paul’s Cathedral. Deren Kuppel, eine der größten Kirchenkuppeln der Welt, erhebt sich zwar deutlich über alle anderen Bauten – doch fährt man dann vorbei an den massiven Bau mit seinen mächtigen Säulen, wirkt er gar nicht mehr so imposant. Es fehlt die Perspektive aus der Ferne!

Eine der alten, im Verlauf unveränderten Straßen ist die Fleet Street, die Straße, in der früher praktisch alle namhaften Verlage und Redaktionen ihren Sitz hatten. Doch von denen ist heute nichts mehr zu sehen. Stattdessen gibt es hier nun eine Fülle von Anwaltskanzleien, Ergebnis eines Wandels nur weniger Jahrzehnte.

Auf dem Markt von Covent Garden

Am Marktplatz von Covent Garden – inmitten des ehemaligen Londoner Vergnügungsviertels nun mit Theatern, Cafés und Restaurants - legen wir einen kurzen Stopp ein. Gleich neben dem Marktgebäude befindet sich das Londoner Verkehrsmuseum – und das Marktgebäude selbst beherbergt ebenfalls vor allem Restaurants und Cafés unterschiedler Preisklassen. Im Untergeschoss des Marktgebäudes macht einer der Kellner eines solchen größeren Restaurants mit seinen Ariendarbietungen die Gaststätte zum Konzertsaal.

Nach dem Aufenthalt in Covent Garden geht es an Westminster Abbey vorbei, am Trafagar Square mit der schon von weitem sichtbaren Nelson-Säule. Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Picadilly-Circus mit seinen Leuchtreklamen und den Menschenmassen.

Wir gelangen in Londons vornehme Einkaufsstraßen. Da gibt es, gleich neben dem Hotel Ritz, dann zum Beispiel auch ein Delikatessengeschäft – ausschließlich für Kaviar.

Die royale Seite der Metropole

Großzügig: Die durch eine Parkanlage führende Auffahrt zum Buckingham-Palace. Doch vor dem Buckingham-Palace selbst haben sich jetzt kaum Menschen versammelt – und der Palast erscheint beim Vorbeifahren auch mehr als ein lang gezogener Komplex von Zweckbauten denn als repräsentativer Bau einer altehrwürdigen Monarchie.

Auf dem Programm unserer Rundfahrt stehen unter anderem noch der Hydepark. Unser Bus quält sich hier durch einen Verkehr, der selbst für Londoner Verhältnisse als Stau zu bezeichnen ist – was an dieser Stelle aber immer noch „normal“ sein soll. Weiter geht es dann durch den Stadtteil Knightsbridge, vorbei am Kaufhaus Harrods, erkennbar an seinen grünen Baldachinen und schließlich durch Kensington, den Stadtteil der vornehmen Bürgerhäuser mit den Namen berühmter Bürger des 19. Jahrhunderts.

Unsere erste Stadtrundfahrt nähert sich dem Ende, und wir fahren nun nach Feltham, eine Provinzstadt im Verwaltungsgebiet von Greater London, eine Stadt, die zunächst teilweise an englische Filme der 1950er und 1960er Jahre erinnert, mit kleinen, aber hübschen Häusern entlang der Straße, alle Häuschen natürlich mit einem – nicht immer – gepflegten Vorgarten versehen.

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