Griechenland, Samos: Samos-Stadt - Seite 2

Káto Vathi - ein Bummel durch das Hafen- und Touristenviertel von Samos-Stadt



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Über die Berge zur Insel-Hauptstadt

Kommt man über die Bergstraße nach Samos-Stadt, schaut man auf eine enge Bucht, auf das weiträumige Hafengelände, wo momentan aber kaum Schiffe liegen.

Der Ortsteil Káto Vathi besteht im Wesentlichen aus zwei parallel verlaufenden Straßen, einmal der Hafenpromenade, dann die dahinter liegende touristische Einkaufs- und Geschäftsstraße. Die macht allerdings den Eindruck des Verfalls. Ruinengrundstücke, Fassaden, hinter denen auf Trümmergrundstücken das Unkraut wächst, prägen nicht nur die kleinen Nebengassen, und selbst manches für die Geschichte der Stadt offenkundig historisch wichtige Gebäude bleibt den Verfall überlassen.

Unterwegs ins Zentrum

Allerdings ändert sich dieses triste wie romantische Bild, wenn man sich dem Zentrum nähert. Einen gepflegten und ordentlichen Eindruck machen natürlich die große Kirche, das etwas kleinere Rathaus daneben – und schließlich das Museum, gleich neben einer kleinen Parkanlage mit Gartencafé.

Daran schließt dann der belebte Teil der Straße an, mit Cafés, Restaurants, Geschäften, Boutiquen. Entlangdieser – engen – Fußgängerzone sieht man keine Ruinen mehr, hier ist alles auf reges geschäftliches Treiben eingerichtet. Momentan herrscht allerdings nur wenig Betrieb: Am frühen Nachmittag sind viele Läden noch geschlossen, öffnen erst wieder am Abend.

Denkmäler aus besseren Tagen

Ruhig geht es auch rund um das Hafenterminal zu. Besonders oft wird Samos-Stadt zu dieser Zeit, in der ersten September-Woche, wohl nichtangelaufen. Nur ein Patrouillenboot der Küstenwache hat hier gerade fest gemacht, und gegenüber dem Terminal, vor dem Büro der Küstenwache, hat das Rote Kreuz eine Zeltplane aufgestellt, unter der nun einige Flüchtlinge campieren.

Die Hafenpromenade in der Nachbarschaft zum Terminal ist allerdings um einiges mondäner als auf der anderen Seite der Stadt. Das Zentrum dieses Teils: ein größerer Platz, der mit seiner Löwenstatue fast venezianisch erscheint, natürlich belegt mit Straßencafés, umgeben von Bürgerhäusern und Stadtvillen aus den besseren Tagen der Insel.



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