Heraklion (Iráklio) - Eine Stadtrundfahrt um Kretas Hauptstadt und ein Bummel durch das historische Zentrum 

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Heraklion (Iráklio) - eine Stadtrundfahrt und ein Altstadt-Bummel

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Heraklion (Iráklio) - Eine Stadtrundfahrt um Kretas Hauptstadt und ein Bummel durch das historische Zentrum 


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Eine Festung am Hafen

Unsere Heraklion-Tour beginnt am alten Hafen. Vor den früheren Werftanlagen aus der venezianischen Zeit stellt eine Schautafel den früheren und den heutigen Stadtplan Heraklions gegenüber. Zumindest was die Anlage der Stadt betrifft, hat sich da nicht sonderlich viel geändert – nur eben, dass in dem damals so wichtigen Handelshafen im Schutz der venezianischen Festung heute fast nur noch kleine Fischerboote und einige Yachten anlegen, an dem der Kaimauer gegenüberliegenden Seite der Platz der Fähren ist – die wirklich großen Schiffe nun andere Plätze haben.

Während die Festung Koúles wegen Restaurationsarbeiten eingezäunt und nicht betreten werden darf, die mit dem Markuslöwen versehenen Mauern aber auch eher abweisend erscheinen, ist die weit in das Wasser reichende Kaimauer wohl ein recht beliebter Treffpunkt. Maler bieten hier ihre Werke an, Angler gehen ihrem Hobby nach. Läuft man die Kaimauer bis zu ihrem Endpunkt, hat man außerdem noch so etwas wie einen fernen Panoramablick auf Heraklion und das dahinter liegende Gebirge.

Hop-on-Hop-off-Tour entlang der Stadtmauer

An dem Platz vor der Festung steigen wir in den Bus der Heraklion Hop-on-Hop-off-Tour. Die führt zu insgesamt neun Stationen, wobei man den Bus an jeder Station verlassen kann, dann die Möglichkeit hat, seine Besichtigung vorzunehmen, bevor man wieder in den nächsten Bus steigt. Unsere Fahrt führt nun die zwischen Stadtmauer und Ufer vorbei am größten Einkaufszentrum der Insel, dann zu dem modernen Fußballstadion, das zu den Olympischen Spielen 2004 errichtet wurde, ein leicht futuristisch anmutender Bau, der aber für die Verhältnisse der Insel doch etwas überdimensioniert erscheint.

Nun biegt der Bus ab ins Landesinnere, folgt aber weiter dem Verlauf der Stadtmauer. Am Kulturzentrum steigen wir aus. Das Kulturzentrum ist allerdings geschlossen, die Umgebung mit „ruhig“ noch sehr euphemistisch umschrieben – aber dafür gelangt man an dieser Stelle auch auf die als Parkweg gestaltete Stadtmauer, hier sogar zu einem richtigen Park, der auf der ehemaligen Martinengo-Bastei, einer der zur Stadtmauer gehörenden Forts, angelegt wurde. Von hier oben sieht man auf die Dächer der Stadt, auf die Türme der Kathedrale, auf das benachbarte Fort Jesus – und schließlich besucht man noch das – bescheidene, nur mit einem Kreuz geschmückte – Grab von Nikos Kazantzakis, des bedeutendsten Schriftstellers der Insel, Verfasser von „Zorbas, der Grieche“.

Wie gewaltig die Stadtmauer von Heraklion wirklich ist, erfasst man bei der Durchfahrt durch das Jesus-Tor, in früheren Zeiten das wichtigste Stadttor zum Inneren der Insel. Auf beiden Seiten des Torbogens liegen gleich mehrere Geschäfte nebeneinander, genau auf der Grenze zwischen Alt- und Neustadt.

Wir fahren nun nach Süden durch die Neustadt, dann durch die ländliche Umgebung von Heraklion, um schließlich bei Knossos den nächsten Haltepunkt anzusteuern. Von Knossos geht es wieder zurück Richtung Stadt, zum Archäologischen Museum, das allerdings auch gerade schließt. Aber wir beenden hier auch unsere Stadtrundfahrt.

Venezianische Altstadt

Auf zu einem Bummel durch die Altstadt! Unser erstes Ziel dabei: der Straßenmarkt, ein auch von Einheimischen bevölkerter Markt nicht nur für Modeschmuck, Lederwaren etc., sondern auch für Lebensmittel.

Bei unserem Stadtspaziergang stoßen wir dann, eher zufällig, auf die Ágios-Minás-Kirche, die Ende des 19. Jahrhunderts gebaute und somit noch recht junge Kathedrale der kretischen Hauptstadt. Beeindruckend in dieser Kathedrale: die beiden gewaltigen Kronleuchter und der ikonenhafte Christus-Kopf, der unterhalb der Kuppel die gesamte Decke des Baus beherrscht.

Auf dem Platz mit der großen Kathedrale befindet sich dazu noch ein winziges Kirchlein, augenscheinlich ein schon alter Bau, dessen Innenwände über und über mit Ikonen behängt sind.

Wieder eher zufällig gelangen wir nach einem kurzen Bummel am Morosíni-Brunnen auf die Straße des 25. August, auf die eigentliche Hauptstraße von Heraklion und die touristische Flaniermeile mit den Prachtbauten aus der Zeit der venezianischen Besatzung.

Einer dieser Bauten ist der Brunnen selbst, nicht sonderlich groß, aber verziert mit seinen Löwen nun der Mittelpunkt eines kleinen Platzes an der einstigen St.-Markos-Basilika. Der älteste Sakralbau der Venezianer in Heraklion dient heute aber nicht mehr als Kirche, sondern wird als Galerie und Museum genutzt. Bei den Ausstellungsstücken, alten Uniformteilen, Fotos und Plakaten, geht es meist um den kretischen Unabhängigkeitskampf und schließlich den Anschluss an Griechenland.

Wir schlendern noch durch einige schmale Altstadtgassen, schauen in enge Hinterhöfe einstiger Bürgerhäuser, gehen dann in der Nähe des Hafens ein Stück auf der alten Stadtmauer, eine Stadtmauer, die so breit war, dass sie sogar Platz für Fahrzeuge bot – und die noch immer fast vollständig erhalten ist, im wahrsten Sinn des Wortes vielleicht Heraklions größte Sehenswürdigkeit.

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