Elounda, Kolokitha, Spinalonga - eine Bootstour durch die Bucht von Elounda zur alten Lepra-Kolonie von Spinalonga

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Elounda, Kolokitha und Spinalonga - eine Bootstour zur einstigen Lepra-Insel

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Elounda, Kolokitha, Spinalonga -  eine Bootstour durch die Bucht von Elounda zur alten Lepra-Kolonie 

 
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Elounda - Strand, Hafen und Hotels

Vorbei an einigen nicht ganz billig wirkenden Hotelanlagen, an einem Aussichtspunkt über die Bucht, geht es von Agios Nicólaos weiter nach Elounda. Auch in diesem Hafenstädtchen liegt eine Pension bzw. ein Hotel neben dem anderen, dazu gibt es neben dem Hafen einen öffentlichen Badestrand.

Eloundas Hafen ist der Ausgangspunkt für die Bootstouren zu den Inseln der Bucht, vor allem nach Spinalonga.

Kolokitha, Insel der Disteln

Zunächst laufen wir aber die Insel Kolokitha an. Das unbewohnte hügelige Eiland ist die Anlaufstelle, wo die Ausflugsboote ihre Grillstationen eingerichtet haben. Landschaftlich hat Kolokitha allerdings kaum etwas zu bieten – außer, dass man wegen der Steine und Disteln zum Wandern hier gediegenes Schuhwerk benötigt.

Wegen des heftigen Windes und der Strömungen können wir an diesem Oktober-Tag bei Spinalonga allerdings nicht anlegen. Also bleibt uns nur, die Insel mit dem Boot zu umfahren.

Einmal rund um Spinalonga

Aber einen Eindruck von Europas letzter Lepra-Kolonie kann man sich auch so verschaffen. Die über dem Hafen der Insel liegende Festung aus der Zeit der Venezianer ist schon von weitem als das beherrschende Bauwerk zu erkennen, dazu führt als weiterer Schutz eine dicke Mauer um die Insel herum. Nur an einer abseits gelegenen Anlegestelle führt ein Tor auf die Insel. Größere Schiffe hätten an dieser Stelle aber wohl nicht anlegen können – und die Mauer diente wohl auch weniger zur Abwehr von Eindringlingen, sollte vielmehr die unter Quarantäne stehenden Kranken an der Flucht hindern.

Doch trotz Mauer und venezianischer Festung: Die Gesamtanlage wirkt nicht einmal wirklich mittelalterlich, sondern schon fast modern, so wie z. B. das Gebäude, in dem das Insel-Krankenhaus untergebracht war. Immerhin war die abgeschottete Lepra-Kolonie bis 1957 in Betrieb, durften erst da die letzten Bewohner das Eiland verlassen.

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