Griechenland, Kreta: Agios Nicólaos - Seite 3

Agios Nicólaos - eine Hafenstadt mit Binnensee und Ruinen aus der Römer-Zeit an Kretas Nordküste



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Eine Hafenstadt von internationalem Rang

Die erste Station unserer Tour entlang der nordöstlichen Küste von Kreta ist das Hafenstädtchen Agios Nicólaos. Dabei verrät das Zollgebäude, untergebracht neben der Touristeninformation, dass dieser Hafen zumindest früher auch eine internationale Bedeutung gehabt haben muss. Jetzt ist der Meereshafen aber fast leer.

Meereshafen mit Binnensee

Das Besondere am Hafen von Agios Nicólaos: Das Meerwasser-Becken ist durch einen kurzen Kanal mit einem Binnensee verbunden, und rund um diesen Binnensee, den Limni Vulesmeni, gruppiert sich auch ein wesentlicher Teil des touristischen Zentrums.

Hier liegen die zahlreichen kleinen Fischerboote, gibt es auch eine eher unscheinbare, in den Fels gebaute weiße Kapelle, vor der sich auch der Rest einer antiken Säule findet, vor allem aber haben sich hier die Restaurants und Cafés der Stadt angesiedelt. Aber man merkt, dass die Saison auch hier vorüber zu sein scheint: Jedenfalls sieht man kaum Gäste



In die Altstadt und zu den antiken Stätten

Zwei Einkaufsstraßen führen vom Hafen ab: Die sind vor allem an den Bedürfnissen – wohlhabender – Touristen ausgerichtet, mit teuren Boutiquen und Juweliergeschäften, aber auch einigen preisgünstigeren Andenkenläden für die üblichen Souvenirs.

Die antike Sehenswürdigkeit von Agios Nicólaos wird in den üblichen Reiseführern nicht erwähnt. Dazu ist sie wohl zu unscheinbar. Aber an einer der ruhigeren Nebenstraßen liegt tatsächlich ein Grabungsfeld mit Fundamenten von Häusern aus dem zweiten Jahrhundert, als hier eine römische Siedlung oder auch kleine Stadt stand. Dabei handelt es sich bei diesen Ausgrabungen aber wohl weder um Tempel oder Paläste, sondern kamen hier wohl ganz normale Wohnhäuser zutage.


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