Griechenland, Kreta: Chersónisos - Seite 2

Chersónisos - Tauchen vor der Küste des Touristenzentrums an Kretas Nordküste



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Am Nana Beach, einem Strand von Hersonissos

Die Tauchbasis liegt am Nana Beach Hotel, wobei von einem schönen Strand hier eigentlich auch nicht die Rede sein kann. In Reih und Glied stehen die Liegen auf dem kleinen Sandstreifen, aber das Wetter ist auch nicht so, dass jetzt jemand am Strand sitzen möchte. Bei unserem ersten Besuch ist es bewölkt, immer wieder fallen Regentropfen, und der Wind hat das Meer aufgewühlt, lässt die Wellen auf bis zu zwei Meter Höhe wachsen. Keine idealen Tauchbedingungen!

Zwei Tauchgänge am Hausriff

Das Hausriff vom Nana Beach Hotel wartet gleich neben dem kleinen Hafenbecken mit Seegrasfeldern und Unterwasserfelsen in 7,5 Meter Tiefe mit einer ganz ähnlichen Landschaft auf. Wir begegnen hier einem Oktopus – und, als Krönung dieses Tauchganges – einer schönen großen Schnecke mit langen Fühlern und einem bläulichen Gehäuse.

Bei einem zweiten Tauchgang am nächsten Tag ist die Sicht ist besser, und es gibt auch mehr Fische zu sehen, insbesondere entlang der beiden verrosteten Rohre, die hier am Tauchplatz liegen. Da gibt es neben den Schwärmen kleinerer Fische auch noch die Grundeln, die im Sand nach Futter suchen, schließlich auch noch einen größeren Schwarm junger Barrakudas, die hier am Hausriff ihre Kinderstube haben.

Im Garten der Oktopusse

Auch der so genannte Octopus Garden liegt gleich neben dem Hafen. Da geht es in eine Tiefe bis zu acht Metern, zunächst über einen Unterwasserfelsen hinweg, in dem sich Schluchten und „Straßen“ gebildet haben, dann über Sandflächen und Seegraswiesen. Nur Oktopusse sind sind bei unserem Tauchgang nicht zu sehen, dafür einige Barben, auch Grundeln, insgesamt aber eher wenig Fische.

Am Golden Reef

Der Tauchplatz Golden Reef liegt zehn Fahrminuten mit dem Boot westlich vom Nana Beach in der Bucht von Hersonissos.

Bei rauer See tauchen wir ab auf eine größere Fläche Sandboden in zwölf Meter Tiefe, überqueren dann ein kleines Seegrasfeld, vor dem eine Art Seerose liegt. Hinter diesem Seegrasfeld zieht sich eine vielleicht 1,5 bis zwei Meter hohe Felsmauer den Meeresboden entlang. Diese Mauer hat zahllose Nischen und Einbuchtungen gebildet, mutet streckenweise sehr porös an, hat streckenweise auch noch einen kleineren Wall als Nachbarn, so dass man meint, man tauche gerade über einer Schlucht.

Die Mauer endet jedenfalls in einem Plateau, auf dem, ziemlich eng beisammen, die Scherben größerer Amphoren liegen. Allerdings scheint es sich dabei eher um Stücke jüngeren Datums zu handeln.

Das Felsmassiv von St. George

Etwa 15 Bootsminuten vom Nana Beach entfernt ist der Tauchplatz. Der besteht aus einem in zehn Meter Tiefe gelegenen Felsmassiv mit einer betauchbaren Höhle. Fische sind in der Höhle allerdings gerade nicht zu sehen.

Später geht es noch durch eine schmale Schlucht, begegnen wir Flötenfischen, Grundeln, farbenfrohen Seeschnecken und einer Unzahl kleinerer Fische.

Das scheint jedenfalls einer fischreicheren Tauchplätze der Region zu sein.


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