Ionische Inseln - Korfu, Paxos, Antipaxos: Paxos und Antipaxos - Seite 4

Ein Schiffsausflug im Ionischen Meer nach Paxos und Antipaxos und ein Bummel durch Gaíos



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An den Blauen Grotten der Westküste von Paxos

Rund zweieinhalb Stunden nach dem Verlassen des Fährhafens von Korfu-Stadt erreicht die Fähre die Nordspitze von Paxos, Die Westküste ist schroff, geprägt von hohen, weißen Kalksteinfelsen. Ein Klicke auf das BildLeuchtturm, ein einsames Haus – viel mehr Spuren menschlicher Besiedlung sind an diesem Küstenabschnitt nicht zu entdecken.
Dennoch herrscht hier reger Verkehr, kreuzen hier die Segelyachten, Fähren und Ausflugsboote vor der großen Attraktion dieser Küste, nämlich den so genannten Blauen Grotten.
Die Fluten haben so große Höhlen in den Fels gegraben, dass selbst die größeren Schiffe in sie hineinfahren können, eine solche Höhlenfahrt auch Bestandteil eines jeden Paxos-Ausfluges ist. Dann wird es in der Höhle natürlich etwas eng, müssen die Bootsführer schon sehr genau steuern, bleibt aber immer noch genug Platz zwischen Schiffswand und Fels, um durch das kristallklare Wasser bis auf den Grund zu schauen.

Die Strände von Paxos

Klicke auf das BildSüdlich von Paxos liegt das Eiland Antipaxos, bewohnt von, so heißt es, gerade drei Dutzend Einheimischen – die sich wohl vor allem um die Tages-Badegäste kümmern.
Denn Antipaxos ist so etwas wie der Badestrand von Paxos. Wir gehen hier zwar nicht an Land, bleiben für unseren Badeaufenthalt an Bord, doch für diesen Stop ankert die Fähre vor einem kleinen Sandstrand; umgeben von hellen Kalksteinfelsen. Das ist der Strand für diejenigen, die nicht anlegen – während in der Nachbarbucht sich der Strand befindet, wo zahllose Besucher unter den Sonnenschirmen liegen.

Gaós, Paxos „Hautstadt“

Nun geht es zurück an die Ostküste, im Süden geprägt von sanften, grünen Hügeln, fast das Gegenteil der rauen Westküste.
Klicke auf das BildIn diesem Teil der Insel liegt Gaíos, einer der drei Inselorte, Ziel der Fährschiffe – und damit auch der Hauptort von Paxos.
Die Hafeneinfahrt wird durch eine kleine Insel mit einer bescheidenen Festung aus der Zeit der venezianischen Herrschaft geschützt, eine Insel, die die Einfahrt in den Hafen wie die Passage durch eine Flussmündung erscheinen lässt.
Gaíos selbst gibt sich bei dieser Einfahrt als kleines, aber doch quicklebendiges Städtchen. Fähren, Klicke auf das BildYachten und Ausflugsschiffe liegen vor der Hafenpromenade dicht an dicht, nur Fischerboote sucht man hier vergebens.
Das – touristische – Leben spielt sich fast ganz auf und an dieser Hafenpromenade Ab: Hier liegen die meisten Restaurants und Cafés, die Boutiquen für die Shopping-Tour, befindet sich auch der Hauptplatz von Gaíos mit einer kleinen Kirche.
Abseits der Hafenpromenade stößt der Besucher dann auf das dörfliche Gaios, mit engen, krummen Gassen, in die sich nur wenige Besucher verirren, die aber doch einen Eindruck von dem Dornröschenschlaf vermitteln, in die der ganze Ort nach dem Ablegen der letzten Fähre fällt.

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