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Ionische Inseln - Korfu, Paxos, Antipaxos: Korfu-Stadt - Seite 3

Ein Altstadt-Bummel durch Korfu-Stadt und eine Schiffsfahrt entlang der Küste



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Altstadtbummel durch die Gassen zur Esplanade

Ein Linienbus verbindet Paleokastritsa und andere Inselorte mit der Hauptstadt Korfu-Stadt, braucht für die Strecke von Paleokastritsa aus weniger als eine Stunde. Die Endhaltestelle befindet sich ziemlich genau an der Schnittstelle von Neu- und historischer Altstadt.
Klicke auf das BildDeren Labyrinth von Gassen und Gässchen ist ganz und gar den Fußgängern überlassen. Für Autos gäbe es hier wischen den Mauern der „Neuen Festung“ und dem „Alten Fort“ ohnehin keinen Platz.
Durch diese Gassen nun pilgern die Touristenscharen, viele Besucher die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, vorbei an Boutiquen, Schmuck- und Andenkenläden. Hier hat der Tourismus, zumindest bis zum Ende der Saison, absolut die Oberhand.
Verwirrend ist die Straßen“führung“. Abseits der breiteren Straßen, in dem Gewirr von schmalen Klicke auf das BildGassen, findet sich ein Fremder kaum zurecht. Eine Verbreiterung wird auf einmal zu einem Stadtplatz, genutzt als Aufstellungsort für die Tische eines Restaurants oder Cafés, oder aber ein Haus versperrt den weiteren Weg, so dass man entscheiden muss, ob man nun nach links oder rechts abbiegen will.
Doch letztlich führen alle Wege zum Fort – und der davor liegenden Esplanade, angeblich der größte freie Platz aller griechischen Städte. Die Häuser, die hier am Rand der Esplanade stehen, dürften früher zu den vornehmsten und teuersten der ganzen Stadt gehört haben. Heute beherbergen sie im Erdgeschoss meist ein Restaurant oder Café – und versprühen dabei einen morbiden Charme aus einer Mischung von Lebendigkeit und langsamen Verfall.

Unterwegs mit der Touristenbahn

An der Esplanade liegt auch der Startpunkt der Touristenbahn, die uns für gut eine halbe Stunde Richtung Süden führt, vorbei an dem – eher unscheinbaren – Gebäude der einstigen britischen Universität, an einer kleinen Kirche, noch aus der Zeit des byzantinischen Reiches, durch Gassen, gesäumt von eher dörflich wirkenden Häuschen, durch eine Teil von Korfu-Stadt, der noch älter scheint als die Altstadt an der Esplanade, aber dennoch kaum Touristen anzieht, weitgehend den Einheimischen vorbehalten bleibt.

Korfu-Stadt vom Wasser aus gesehen

Die Fähren zu den Nachbarinseln liegen am nördlichen Ende des Hafens von Korfu-Stadt. Hier zeigt sich Korfu von seiner eher eintönigen Seite, mit einem großen Parkplatz, ohne nennenswertes Umfeld. Doch der Vorteil dieser Lage: Auf ihrem Weg nach Süden vermitteln die Fähren ihren Passagieren einen guten Eindruck der ganzen Stadt Korfu und ihrer Umgebung.
Klicke auf das BildUm neun Uhr legen wir ab, kommen zunächst am großen Hafen vorbei, dem Liegeplatz auch der Kreuzfahrtschiffe. Doch beeindruckender als dieser Hafen ist das Bild der massiven Festung, die das Stadtzentrum beherrscht, ein graues gewaltiges Mauerwerk, das sich über die gesamte Umgebung erhebt.
Dann geht es weiter vorbei an der am Wasser gelegenen Altstadt, einer Häuserreihe mit dicht an dicht stehenden drei- bis vierstöckigen Gebäuden Klicke auf das Bildüber der Brandungsmauer, alles in allem mehr an Italien als an Griechenland erinnernd.
Das Schiff fährt an einer weiteren Festung vorbei, dann geht es einen Waldstreifen entlang, wo aus dem dichten Grün der obere Teil einer weißen Prachtvilla, eigentlich eines Schlosses, hervor scheint. Das ist Mon Repos, das Schloss, das sich die österreichische Kaiserin Sisi hier errichten ließ – und damit wohl auch einen nicht unwesentlichen Grundstein für den späteren Korfu-Tourismus legte.

Am Kap Asprokávos

Klicke auf das BildVon Lefkimmi, dem größten Ort im Süden Korfus, sehen wir nicht mehr als eine einsame Hafenanlage, von der aus eine Straße ins Inselinnere, und damit auch zum eigentlichen Ort führt. Insgesamt zeigt sich die Landschaft hier im Süden An die Stelle bewaldeter Berge sind eher karge Hügel getreten, Siedlungen sieht man kaum noch.
Schließlich haben wir Kap Asprokávos, das „Weiße Kap“ erreicht, die felsige Südspitze von Korfu, eine gelblich und weiß schimmernde Klippe, die sich wie die Spitze eines riesigen Schiffes ins Meer schiebt.




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