Ionische Inseln - Korfu, Paxos und Antipaxos: Paleokastritsa - Seite 1

Paleokastritsa - Ein Ferienort mit Buchten und einem Kloster an der Nordwestküste von Korfu



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Straßendorf als Ferienzentrum

Klicke auf das BildPaleokastitsa, etwas mehr als eine halbe Autostunde von Korfu-Stadt und dem Flughafen entfernt, gelegen im Nordwesten der Insel, ist ein lang gezogenes Straßendorf über der felsigen Küste, wobei die meisten Gebäude allerdings Hotels, Restaurants oder Kleine Geschäfte für den Bedarf des Fremdenverkehrs beherbergen.
Auch wenn Paleokastritsa von der Einwohnerzahl eher klein ist, die Zahl der Häuser überschaubar ist: Der Weg zum Ortsende zieht sich hin. Dabei geht es immer die kurvige Küstenstraße entlang, vorbei an Buchten und Strandabschnitten, einem Hafen und schließlich zum „letzten“ Parkplatz des Ortes.
Fantastisch bei diesem Weg immer wieder: die Aussicht über die große Bucht, auf die Höhlen auf der gegenüberliegenden Seite und auf die kleine Felsinsel fast in der Mitte dieser Bucht.

Das Kloster der Geheiligten Jungfrau Maria

Klicke auf das BildVom Ortsende führt eine steile Straße auf eine Klippe, zum Kloster der Geheiligten Jungfrau Maria, Paleokastritsas großer Sehenswürdigkeit, Programmpunkt fast jeder von den Agenturen angebotenen Inselrundfahrten.
Das Kloster ist in der Tat ein idyllischer Ort, ein verwinkelter Bau mit einem Arkadengang, wo sich in einem Nebenraum eine alte Olivenpresse findet, überall mit Pflanzenkübeln, Beeten – und zahllosen Katzen, die in den Pflanzenkübeln auch gern ein Nickerchen halten.

Ikonen und Muscheln im Museum

Sehenswert, wenn auch nicht sensationell: das Museum des Klosters. Das besteht aus gerade zwei Räumen. Im ersten ist der Museumsshop Klicke auf das Bilduntergebracht, in dem ein Mönch ganz weltliche Postkarten, aber auch Ikonen und Kalender mit Heiligenbildern verkauft, im zweiten werden die Ausstellungsstücke präsentiert. Das sind vor allem natürlich wieder Ikonen, dazu auch alte Bibeln, die silbernen Einbände heiliger Bücher, silberne Kreuze und ähnliches.
Ungewöhnlich ist jedoch eine Riesenmuschel, wie man sie in diese Größe von immerhin etwa einem Meter Durchmesser in diesem Teil des Mittelmeeres heute kaum noch finden dürfte, sowie, geschützt in einer Vitrine, die Knochen eines Wales und dazu eine antike Amphore.
Im Zentrum der Klosteranlage schließlich: die Kirche, von außen eher unscheinbar, aber innen geschmückt mit einer Deckenbemalung mit Heiligenbildern, die Wände bedeckt mit Ikonen und mit silbernen Kronleuchtern, die auf einen gewissen Reichtum des Klosters schließen lassen.

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