Ionische Inseln: Zakynthos und Kefalonia - Seite 4

Kefalonia – eine Rundfahrt über die größte der Ionischen Inseln



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Überfahrt über das Ionische Meer

Die Fähren zur Nachbarinsel Kefalonia, immerhin die größte der ionischen Inseln, starten auf Zakynthos von Agios Nikolaos zu ihrer etwas mehr als einstündigen Überfahrt. Bei der kann man mitunter Delfine und Schildkröten beobachten, und kurz vor der südlichen Steilküste von Kefalonia kreuzt dann tatsächlich zumindest eine einzelne Schildkröte unseren Weg.
Pesada, der Fährhafen von Kefalonia, besteht aus einer Anlegestelle für die Fähre und einem Parkplatz. Mehr gibt es hier nicht, kein festes Gebäude, keinen Kiosk. Von dem Dorf Pesada ist am Hafen auch nichts zu sehen.

Durch das Tal von Omala nach St. Gerassimos

Klicke auf das BildWir fahren durch eine Gegend der Weinberge, sehen in der Ferne auf einem dieser Berge in der Ferne die Klicke auf das Bildmittelalterliche St.-Georg-Burg, erreichen dann bei Omala das Kloster St. Gerassimos.
Die kleine Kapelle ist zur Besichtigung freigegeben. Die Decke ist prächtig bemalt, die goldene Altarwand mit Ikonen geschmückt, in einer Ecke steht ein silberner Schrein, in dem früher wohl die Gebeine eines Heiligen aufbewahrt wurden, Der ganze Raum riecht nach Weihrauch.
Bestimmt wird das Bild der großzügigen Anlage mit ihrem gepflegten Garten von dem gewaltigen weißen Bau der orthodoxen Kirche, deren rosane Kuppel alles andere überragt. Die darf gerade aber nicht von Besuchern betreten werden.

Die Höhle von Drogarati…

Klicke auf das BildDurch das Tal von Omala geht es, die zerklüftete Meerenge zwischen Kefaslonia und der Nachbarinsel Ithaka wie eine Seenplatte vor Augen, nach Drogarati mit seiner riesigen Tropfsteinhöhle.
Hinter der Kasse führen steile und feuchte Stufen hinab in eine Art Vorraum, von dem aus man aber bereits noch tiefer, in die eigentliche große unterirdische Halle blickt, zwar nicht so hoch, aber von der Fläche her einer Kathedrale nicht nachstehend. Von der Decke hängen die Stalaktiten, an den Rändern gehen kleinere Kammern ab voller Stalagmiten und ebenfalls Stalaktiten.

…und die Grotte von Melissani

Klicke auf das BildAuch bei Kefalonias nächster Sehenswürdigkeit, ganz in der Nähe gelegen, handelt es sic hum eine Höhle, um dier Unterwasserhöhle von Melissani. Wie schon in Drogarati muss man auch hier erst einmal hinabsteigen, geht dann aber auf ein Ruderboot, in dem man, zusammen mit vielleicht 20 weiteren Passagieren, über einen kleinen, aber von einer etwa 30 Meter hohen kreisrunden Felswand umschlossenen See, von dem aus man freie Sicht auf den Himmel hat, wie aus einem Krater.
Fünf Meter tief ist das Wasser, dabei so klar, dass man bis auf den steinernen Grund schaut. Ein Abzweig führt in die eigentliche Höhle, die für einige Meter auch mit dem Boot befahrbar ist. Aber von hier fließt das Wasser unterirdisch etliche Kilometer weit ins Meer.
Melissanis Sehenswürdigkeit noch vor der Grotte: Der Panoramablick über die nahe Bucht, auf die Küste des benachbarten Ithaka.

Von Sami in die Inselhauptstadt Argostoli

Klicke auf das BildDas an dieser Bucht gelegene Sami ist ein Fischerort mit Altstadtkern und kleinem Hafen, ein Ort, der sich aber erkennbar zu einem kleinen, aber feinen Ferienzentrum entwickelt.
Quer über die Insel geht es zur letzten Station unserer Rundfahrt, zur Inselhauptstadt Argostoli. Auf dem Weg ins Zentrum wird die Strandpromenade allmählich zur Klicke auf das BildHafenpromenade, immer mit Sicht auf die grünen Berge auf der anderen Seite der Bucht. Eine Seitenstraße führt dann zum Hauptplatz von Argostoli, ein großzügiger Platz mit einem recht repäsentativem Bau für ein städtisches Theater, das man in dieser Form in einer normalen Provinzstadt kaum erwarten würde.
Parallel zur Hafenpromenade nehmen wir nun den Rückweg zum Bus durch eine hübsch ausgebaute Fußgängerzone, eine Shoppingmeile wohl eher für die Tourtisten, wobei die meisten Geschäfte aber gerade geschlossen haben. Von Mittags bis zum frühen Abend herrscht hier wegen der Hitze allgemeine Ruhe.


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