Ionische Inseln: Zakynthos und Kefalonia - Seite 2

Zakynthos-Stadt – ein Bummel durch die Inselmetropole



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Zwischen Meer und Bergzug

Klicke auf das BildZakynthos-Stadt, die Inselhauptstadt, besteht nicht mehr als aus dem Hafen, der sich die Bucht entlangzieht, einigen parallel zur Hafenpromenade verlaufenden Straßem, alles begrenzt durch die Berge, die sich gleich an die letzte Häuserreihe anreihen. Oben auf dem Kamm des Bergzuges sieht man die Überbleibsel der Oberstadt, der eigentlichen Altstadt, eine Kirche, die Reste der alten venezianichen Festung.
Unser Stadtbummel beginnt am südlichen Hafenpier, bestimmt von den Fährschiffen, die Zakynthos mit dem Festland verbinden. Dazu haben hier einige Yachten und Ausflugsboote angelegt, sind aber nur noch zwei kleine bescheidene, schon leicht angerostete Fischkutter zu entdecken.

An der Ágios-Dyonysios-Kirche

Klicke auf das BildGegenüber der Hafenmole liegt die Ágios-Dyonysios-Kirche, deren seprat stehender, an Venedig erinnernder Turm die ganze Sihoulette der Stadt prägt. Die größte und bedeutendste Kirche der Insel ist ein ziemlich junger Bau, in seiner jetzigen Gestalt aus den 1920er Jahren – und eines von drei Gebäuden in der Stadt, das das Erdbeben von 1953 heil überstanden haben.
Von außen wirkt der Bau nicht einmal besonders imposant, ist aber innen mit herrlichen Deckengemälden und vergoldeten Kronleuchtern ausgestattet.
Später, bei der Rundfahrt mit der Touristenbahn, erfahren wir dann etwas mehr über diese Kirche: Die wird nämlich alljährlich zum Schauplatz des großen Festes für den Inselheiligen Dyonysios, der hier auch in einem Sarkophag begraben liegt. Dieses Fest ist ein Ereignis, das zehntausende von Menschen der gesamten ionischen Inseln anzieht.

Unterwegs zum Markusplatz

Klicke auf das BildEine schmale Straße, in dieser Stadt aber doch eine der breitesten, führt parallel zur Hafenpromenade zum Markusplatz. Die Straße, die schließlich zur reinen Fußgängerzone wird, führt vorbei an etlichen Cafés, an einigen Andenkengeschäften, am Museum.
Der Markusplatz, benannt nach dem venezianischen Markusplatz und auch in Zakynthos das Herz der Stadt, hat die Form eines Dreiecks, ist ebenfalls von Cafés und kleinen Andenkenläden umgeben. ist aber nicht der größte Platz der Stadt.


Mit der Touristenbahn auf der Hafenpromenade und durch die Altstadt

Das ist der Salomosplatz. Der liegt gegenüber der Hafenmole, ist Startpunkt der Rundfahrten der Touristenbahn. Diese halbstündige Tour führt die Hafenpromenade entlang Richtung Süden, zurück zur Ágios-Dyonysios-Kirche und dem daneben befindlichen Kloster, dann wieder nach Norden, über den großen Platz an der Mole hinaus in den ältesten Teil des „modernen“ Zakynthos, des Teils, der nach dem Erdbeben von 1953 als erster wieder aufgebaut wurde.
Die Straßen hier sind noch schmaler, die Häuser kleiner, einstöckig, deutlich bescheidener als in den südlicheren Stadtvierteln, haben aber meist einen kleinen Vorhof, der teilweise auch als Vorgarten genutzt wird. Dann endet die Tour wieder auf dem Platz gegenüber der Hafenmole.

Auf dem „Balkon“

Ein Abstecher nach „Kastro“, auf den so genannten „Balkon“ von Zakynthos-Stadt, den Teil von Zakynthos, der über der eigentlichen Stadt auf dem Bergzug liegt: Das ist der älteste Teil von Zakynthos, von unten zu sehen mit den Resten einere Festung und dem Turm einer Kirche.
Klicke auf das BildViel mehr ist von diesem historisch ältesten Teil der Stadt auch tatsächlich nicht geblieben. Es gibt nur wenige an der Straße gelegene kleine Häuser mit Garten, die eher das Bild einer dörf-lichen Idylle denn einer Kleinstadt vermitteln.
Der Reisebus parkt vor dem Kirchplatz, noch ein gutes Stück unterhalb der früheren Festung. Die Kirche, errichtet im venezianischen Stil mit dem separaten Turm, scheint jüngeren Datums zu sein, vermutlich auch wiedererrichtet nach dem Erdbeben von 1953.
Eigentlicher Grund für einen Abstecher nach Kastro ist aber auch nicht diese Kirche, sondern der Panoramablick, den man von hier oben, vom „Balkon“ über die Bucht und die Stadt Zakynthos hat, eine Stadt, die von hier größer und beeindruckender wirkt, als sie wirklich ist.


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