Dänemark: Kopenhagen mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus - Rund um den Tivoli, Seite 5

Vom Tivoli, Kopenhagens Vergnügungspark im Zentrum der Stadt, über den Rathausplatz auf die Einkaufsstraße Stroget


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Vergnügungspark mit einem Hauch von Nostalgie

Der Tivoli, Kopenhagens berühmter Vergnügungspark, gelegen zwischen Hauptbahnhof und Rathausplatz im Zentrum der Stadt, befindet sich gleichsam in unmittelbarer Nachbarschaft zum Start- wie zum Endpunkt der Hop-On-Hop-Off-Busroute.
Klicke auf das BildSchon am Vormittag ist der Park gut besucht. Jahreszeitgemäß sind Teile des Parks auf winterliche Stimmung ausgerichtet, in weiß gehalten, den fehlenden Schnee simulierend, und in den etlichen Kiosken werden auch noch Weihnachtsdekorationen angeboten.
Sonderlich groß ist der Park allerdings nicht, und auch die rasantesten Fahrgeschäfte sind nicht sensationell, können kaum mit den Achterbahnen und Piratenschaukeln in anderen Parks mithalten.
Klicke auf das BildEher schon resultiert der Reiz des Tivoli aus seinen Themenvierteln. Da gibt es ein „orientalisches Viertel“ oder auch ein „chinesisches Viertel“. In dem gibt es sogar einen kleinen See, auf dem die Parkbesucher ganz entspannt in elektronisch gesteuerten Dschunken fahren können.
Und schließlich wartet der Tivoli mit einem Hauch von Nostalgie auf, den so nicht viel andere Vergnügungsparks bieten: Da kann man zum Beispiel eine alte Modelleisenbahn bestaunen oder sich in einen nachgebauten Oldtimer aber sicher ferngesteuert und auf Schienen durch die winterliche Landschaft fahren.
"Original dänisch" ist endlich die mehrstöckige „Geisterbahn“: In der geht es nicht zur Skeletten und bösen Gespenstern – sondern vorbei an den Märchenfiguren von Hans-Christian Anderson, an Nussknackern, Zinnsoldaten, Königen und Prinzessinnen – und zum Schluss an der Figur des Märchendichters in seiner Schreibstube. Dazu läuft vom Band die Erklärung, welche Märchen man gerade zu sehen bekommt – leider nur auf Dänisch.

Vom Rathausplatz auf die Einkaufsmeile

Klicke auf das BildKaum mehr als hundert Meter vom Haupteingang des Tivoli entfernt stehen wir auf dem Rathausplatz, sondern einer der größten, wenn nicht der größte freie Platz in der dänischen Hauptstadt. Geprägt wird das Bild des Platzes nicht allein vom großen roten Rathausbau, sondfern auch von den – in ähnlichem >Stil errichteten – Gebäuden um den Platz herum, von einem Scandia-Hotel und schließlich dem Sitz der Politiken, der führenden dänischen Tageszeitung.
Vom Rathausplatz geht die Stroget ab, eine Fußgängerzone, zunächst mit – eher billigen – Restaurants und Schnellimbissen, vor denen die Straßenmusiker spielen, die sich aber je weiter man sich vom Rathausplatz entfernt immer mehr in Kopenhagens führende Einkaufsstraße verwandelt.


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