Dänemark: Kopenhagen mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus - Rund um die Meerjungfrau, Seite 4

Vom Gefionbrunnen zur Zitadelle von Kopenhagen und zur Kleinen Meerjungfrau


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Am Churchill-Park
Klicke auf das BildIm Norden der Hop-On-Hop-Off-Route, an der Station Nr. Zehn, liegen der Gefion-Brunnen, der Churchill-Park und Kopenhagens Zitadelle.
Über Kopfhörer werden die Busfahrgäste über die Geschichte von Gefion und ihren Söhnen aufgeklärt: Um die heutige Insel Seeland vom schwedischen Festland zu trennen, verwandelte die Asenjungfrau Gefion aus der germanischen Mythologie ihre Söhne in Ochsen und ließ sie mit einem Pflug eine tiefe Furche zwischen Schweden und Seeland ziehen. Das ist die Szene, die nun auf diesem größten aller Kopenhagener Denkmale dargestellt wird, für viele Kopenhagener Ausgangspunkt eines Feiertags-Spazierganges durch den Churchill-Park.
Zu dem gehört neben einer Skulptur des einstigen britischen Premierministers auch die Englische Kirche, eine Kirche, die so auch in jedem englischen Dorf stehen könnte.

Festungsbau mit eigener Mühle

Klicke auf das BildAuf einer Insel, wenn auch nur umgeben von einem schmalen Wassergraben und aufgeschütteten Erdwällen, auf denen noch einige alte Kanonen stehen, ist hier auch Kopenhagens Zitadelle, nach der Inschrift im Eingangstor gebaut im Jahr 1653 zum Schutz des Hafens.
Klicke auf das BildIn den lang gezogenen, rot angestrichenen Gebäuden, heute noch genutzt als Verwaltungssitz, waren den Hinweistafeln nach ursprünglich die Mannschaften und der Bedarf der Artillerie untergebracht, die beiden vornehmer wirkenden, kleineren gelben Gebäude beherbergten offensichtlich die Kommandantur.
Dazu war die Zitadelle auf ihrem weitläufigen Gelände wohl für den Notfall auf Selbstversorgung eingerichtet. Auf einem der Landseite zugewandten Hügel erhebt sich jedenfalls eine Mühle, die immer noch funktionstüchtig wirkt.


An der Kleinen Meerjungfrau

Bei einem Spaziergang durch den Churchill-Park oder auch über dier Zitadelle fußläufig zu erreichen ist die Station Zwölf der Hop-On-Hop-Off-Route, die Station der Statue von der Kleinen Meerjungfrau. Während an anderen Stationen der Bus, wenn die Fahrgäste aus- bzw. eingestiegen sind, sofort weiter fährt, wartet er hier immerhin zehn Minuten. Und diese Wartezeit hängt durchaus mit der Meerjungfrau zusammen.
Klicke auf das BildUrbanes Umfeld fehlt bei dieser Sehenswürdigkeit, angeblich die am häufigste fotografierte Sehenswürdigkeit Kopenhagens, nämlich ganz und gar. Und, so ist von den Erklärungen bei der Bustour zu erfahren, um die Originalstatue handelt es sich streng genommen auch nicht. Der wurde nämlich bereits zwei mal der Kopf abgesägt, musste also jedesmal durch einen neuen ersetzt werden.
Wenige Schritte von der Busstation entfernt sitzt nun diese teilerneuerte Seejungfrau auf ihrem Stein im Wasser, kleine Meerjungfrau nicht nur im Märchen sondern auch in der Realität, auch als Statue nicht viel wirklich größer als ein Mädchen, eine nett anzusehende Bronzestatue, aber eigentlich nichts besonderes im Vergleich zu anderen Bronzestatuen.
Das wirklich Besondere an der Meerjungfrau sind eher die Touristen, die sich vor ihr und neben sie am Ufer postieren, alle dabei ein Selfie mit Meerjungfrau zu schießen. Und dafür reichen zehn Minuten allemal.



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