Tauchgänge vor den Phi-Phi-Inseln in der Andamanensee: Vor Koh Bida Hin, am Turtle-Rock vor dem Maya Beach, Koh Bida Nok, am Palung Wall und Koh Bida Nai, zu Leopardenhaien, Schildkröten, Muränen, Anemonenfischen und mehr

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Andamanensee - Tauchen bei den Phi-Phi-Inseln

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Phuket - Inselrundfahrt



Patong am Abend




In der Phang-Nga-Bay


Koh Rok und Koh Haa 



Am Wrack der King Cruiser



Tauchen vor Racha Nai


 

Andamanensee, Phi-Phi-Inseln - Tauchen bei Koh Bida Hin und Bida Nok, am Turtle-Rock und anderen Plätzen


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Die Leopardenhaie von Hin Bida

An der südöstlichen Seite von Phuket liegt der zum Yachthafen von Chalong - und finden sich auch die Tauchboote, mit denen es zu den Phi-Phi-Inseln und den anderen Tauchplätze der Andamanensee geht.Kurz vor neun Uhr stechen wir in See, lassen die Chalong-Bucht hinter uns - sind etwa drei Stunden auf See in Richtung der Phi-Phi-Inseln.

Klicke auf das BildUnser erstes Ziel ist der Tauchplatz von Hin Bida.Gleich nach dem Abtauchen bis auf eine Tiefe von 18 Metern stoßen wir auf eine Unmenge von Seesternen und Seeigeln. Besonders auffällig: Ein dunkelblaues Exemplar, von der Form her einem Seestern ähnlich, aber als wäre er mit einem Federkleid geschmückt. Schließlich begegnen wir einigen Fischschwärmen, gelben Fischen, silbrigen Fischen, entdecken dann, auf dem Meeresboden im Sand liegend, einen Leopardenhai. Der will sich von uns aber nicht stören lassen, steigt schnell auf, so dass wir bald nur noch über uns seinen weißen Bauch sehen, bevor er endgültig verschwindet.

Wenig später bekommen wir einen zweiten Leopardenhai zu sehen, ein Zwei-Meter-Exemplar, das aber mit seinen Schiffshaltern am Kopf ruhig liegen bleibt, sich durch unsere Nähe nicht stören lässt.

Zum Schluss begegnen wir noch einem großen Picassofisch und einigen Igelfischen.

Am Turtle-Rock neben dem Maya-Beach

Nach diesem Tauchgang ankert unser Boot vor der – überlaufenen – Maya-Bay. Auf dem Sandstrand aus dem Hollywood-Streifen „The Beach“ drängen sich die Besucher, auf dem Wasser liegen Longtail-Boote und Jachten dicht beieinander. Bei diesem Betrieb scheint es kaum vorstellbar, hier einen interessanten Tauchplatz zu finden.

Dennoch geht es gleich beim benachbarten Turtle-Rock, dem Schildkrötenfelsen hinunter bis auf 16 Metern Tiefe. Und gleich am Anfang des Tauchganges, noch direkt neben der Felswand, bekommen wir einen Sepir zu Gesicht. Zunächst scheint es, als wolle er sich im sandigen Boden eingraben, dann hebt er ab, schwimmt nach oben, düst angesichts der Besucher davon.

Klicke auf das BildDer Tauchplatz macht seinem Namen alle Ehre. Bald stoßen wir auf die erste Schildkröte, die sich zwischen den Felsen satt frisst, kurz darauf die nächste Schildkröte, ebenfalls beim Äsen. Der Rückenpanzer des Tieres ist an den Rändern ausgefranst, offensichtliche Bissspuren, Zeichen des Überlebenskampfes im Meer.

Neben weiteren Schildkröten, die sich – mit Ausnahme eines noch jungen Tieres, das rasch an die Oberfläche schwimmt – an den Besuch von Tauchern gewöhnt zu haben scheinen, sehen wir noch einen prächtigen Drückerfisch und einen schönen Kugelfisch.

Im Korallengarten von Koh Bida Nok

Klicke auf das BildDer 30 Meter tiefe Tauchplatz von Koh Bida Nok wird durch einen kleinen, fast nackten Felsen gekennzeichnet. Unter der Wasseroberfläche liegen zwei weitere Felsen, bewachsen mit Trichter- und Fächerkorallen, Anziehungspunkt für große Fischschwärme. In der Ferne deutet der Divemaster auf Schwatzspitzenriffhaie, die hier regelmäßig auf Jagd gehen, für meine ungeübten Augen aber zu weit entfernt sind, um sie richtig auszumachen. Dafür begegnen wir nun immer wieder Barrakudas, darunter einigen besonders großen Exemplaren, manche 1,5 Meter lang, dazu vielen Kugel- und Falterfischen.

Bei einbem zweiten Tauchgang bei Koh Bida Nok, einiger Tage später, sehen wir dann bei doch noch einen Schwarzspitzenriffhai in etwas geringerer Entfermnung. In der Nähe des Felsens suchen die Schwärme der kleineren Fische Schutz, dazu entdecken wir, nur schwer auszumachen, einen Steinfisch. Fette Thunfische gehen hier auf Beutezug, ein Schwarm junger Barrakudas zieht vorbei. Beeindruckend: Zwei Muränen lassen sich das Maul putzen – wozu sich die Putzerfische unerschrocken in die Mäuler der Räuber begeben.

An der Palung-Wall

Klicke auf das BildMit 16 Metern geht es an der Palung-Wall von Bida Nok an den Phi-Phi-Inseln nicht besonders tief hinab, aber dafür erschließt sich hier eine kolossale Unterwasser-Felslandfschaft, durchsetzt von Höhlen, Nischen, Verstecken für die großen und kleinen Fische. An fünf Meter Tiefe halten wir Ausschau nach den Schwarzspitzenriffhaien, die sich hier regelmäßig blicken lassen, können aber angesichts der vielen Sedimente, die die Sicht nehmen, keine entdecken. Dafür gibt es an der Wand viele Fischschwärme, Kofferfische in allen Größen, Falter- und Papageienfische, schließlich, als Höhepunkt des Tauchganges, eine große Schildkröte auf der Suche nach einem geeigneten Futterplatz.

Die "Putz-Station" von Koh Bida Noi

Klicke auf das BildGanz in der Nähe von Koh Bida Nok mit der Palung Wall liegt Koh Bida Noi, gekennzeichnet durch einen Felsen, der dem von Bida Nok ganz ähnlich ist. 22 Meter geht es hier hinab, an einer beeindruckenden Felswand, an der sich das ganze marine Leben abspielt. Beim Abtauchen begrüßt uns ein Sepir, dann begegnen wir einem Schwarm kleiner Fische, in dem sich aber ein großer Flötenfisch tummelt, von den Mitgliedern des Schwarms aber kaum beachtet. Wir sehen einen Kofferfisch, einen Feuerfisch, schließlich eine Muräne, die sich gerade von einem kleinen Fisch das Maul putzen lässt, schließlich noch, nur schwer erkennbar, einen Steinfisch.

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