Thailand - Phuket - vom Karon-Beach in die Andamanensee, Seite 6

Andamanensee, Phi-Phi-Inseln: Tauchen bei Koh Bida Hin und Bida Nok, am Turtle Rock und anderen Plätzen



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Die Leopardenhaie von Hin Bida

An der südöstlichen Seite von Phuket liegt derzum Yachthafen von Chalong - und finden sich auch die Tauchboote, mit denen es zu den Phi-Phi-Inseln und den anderen Tauchplätze derAndamanensee geht.Kurz vor neun Uhr stechen wir in See, lassen die Chalong-Bucht hinter uns -sind etwa drei Stunden auf See in Richtung der Phi-Phi-Inseln.

Klicke auf das BildUnser erstes Ziel ist der Tauchplatz von Hin Bida.Gleich nach dem Abtauchenbis auf eine Tiefe von 18 Metern stoßen wir auf eine Unmenge von Seesternen undSeeigeln. Besonders auffällig: Ein dunkelblaues Exemplar, von der Form hereinem Seestern ähnlich, aber als wäre er mit einem Federkleid geschmückt.Schließlich begegnen wir einigen Fischschwärmen, gelben Fischen, silbrigenFischen, entdecken dann, auf dem Meeresboden im Sand liegend, einen Leopardenhai. Der will sich von uns aber nicht stören lassen, steigtschnell auf, so dass wir bald nur noch über uns seinen weißen Bauch sehen,bevor er endgültig verschwindet.

Wenig später bekommen wir einen zweitenLeopardenhai zu sehen, ein Zwei-Meter-Exemplar, das aber mit seinen Schiffshaltern am Kopf ruhig liegen bleibt, sich durch unsere Nähenicht stören lässt.

Zum Schluss begegnen wir noch einem großen Picassofisch und einigen Igelfischen.

Am Turtle-Rock neben dem Maya-Beach

Nach diesem Tauchgang ankert unser Boot vor der – überlaufenen – Maya-Bay. Auf dem Sandstrand aus dem Hollywood-Streifen „TheBeach“ drängen sich die Besucher, auf dem Wasser liegen Longtail-Boote und Jachtendicht beieinander. Bei diesem Betrieb scheint es kaum vorstellbar, hier eineninteressanten Tauchplatz zu finden.

Dennoch geht es gleich beim benachbartenTurtle-Rock, dem Schildkrötenfelsen hinunter bis auf 16 Metern Tiefe. Undgleich am Anfang des Tauchganges, noch direkt neben der Felswand, bekommen wireinen Sepir zu Gesicht. Zunächst scheint es, als wolle er sich im sandigenBoden eingraben, dann hebt er ab, schwimmt nach oben, düst angesichts derBesucher davon.

Klicke auf das BildDer Tauchplatz macht seinem Namen alle Ehre. Balds toßen wir auf die erste Schildkröte, die sich zwischen den Felsen satt frisst,kurz darauf die nächste Schildkröte, ebenfalls beim Äsen. Der Rückenpanzer desTieres ist an den Rändern ausgefranst, offensichtliche Bissspuren, Zeichen des Überlebenskampfes im Meer.

Neben weiteren Schildkröten, die sich – mitAusnahme eines noch jungen Tieres, das rasch an die Oberfläche schwimmt – anden Besuch von Tauchern gewöhnt zu haben scheinen, sehen wir noch einen prächtigen Drückerfisch und einen schönen Kugelfisch.

Im Korallengarten von Koh Bida Nok

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Der 30 Meter tiefe Tauchplatz von Koh Bida Nok wird durch einenkleinen, fast nackten Felsen gekennzeichnet. Unter der Wasseroberfläche liegenzwei weitere Felsen, bewachsen mit Trichter- und Fächerkorallen, Anziehungspunktfür große Fischschwärme. In der Ferne deutet der Divemaster auf Schwatzspitzenriffhaie,die hier regelmäßig auf Jagd gehen, für meine ungeübten Augen aber zu weitentfernt sind, um sie richtig auszumachen. Dafür begegnen wir nun immer wiederBarrakudas, darunter einigen besonders großen Exemplaren, manche 1,5 Meter lang,dazu vielen Kugel- und Falterfischen.

Bei einbem zweiten Tauchgang bei Koh Bida Nok, einiger Tage später, sehen wirdann bei doch noch einen Schwarzspitzenriffhai in etwas geringerer Entfermnung. Inder Nähe des Felsens suchen die Schwärme der kleineren Fische Schutz, dazuentdecken wir, nur schwer auszumachen, einen Steinfisch. Fette Thunfische gehenhier auf Beutezug, ein Schwarm junger Barrakudas zieht vorbei. Beeindruckend:Zwei Muränen lassen sich das Maul putzen – wozu sich die Putzerfische unerschrocken in die Mäuler der Räuber begeben.

An der Palung-Wall

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Mit 16 Metern geht es an der Palung-Wall von BidaNok an den Phi-Phi-Inseln nicht besonders tief hinab, aber dafür erschließtsich hier eine kolossale Unterwasser-Felslandfschaft, durchsetzt von Höhlen,Nischen, Verstecken für die großen und kleinen Fische. An fünf Meter Tiefehalten wir Ausschau nach den Schwarzspitzenriffhaien, die sich hier regelmäßigblicken lassen, können aber angesichts der vielen Sedimente, die die Sichtnehmen, keine entdecken. Dafür gibt es an der Wand viele Fischschwärme, Kofferfische in allen Größen, Falter- und Papageienfische, schließlich,als Höhepunkt des Tauchganges, eine große Schildkröte auf der Suche nacheinem geeigneten Futterplatz.

Die "Putz-Station" von Koh Bida Noi

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Ganz in der Nähe von Koh Bida Nok mit der Palung Wall liegt Koh Bida Noi, gekennzeichnet durch einen Felsen, derdem von Bida Nok ganz ähnlich ist. 22 Meter geht es hier hinab, an einerbeeindruckenden Felswand, an der sich das ganze marine Leben abspielt. Beim Abtauchen begrüßt uns ein Sepir, dann begegnen wir einem Schwarm kleiner Fische, in dem sich aber ein großer Flötenfisch tummelt, von den Mitgliedern des Schwarms aber kaum beachtet. Wir sehen einen Kofferfisch, einen Feuerfisch,schließlich eine Muräne, die sich gerade von einem kleinen Fisch das Maulputzen lässt, schließlich noch, nur schwer erkennbar, einen Steinfisch.





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