Thailand - Phuket - vom Karon-Beach in die Andamanensee, Seite 3

Ein Ausflug mit der Dschunke von Phuket in die Phang-Nga-Bay, zur James-Bond-Insel und nach Punyee



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In der Meerenge

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Morgens um 8.30 Uhr sind wir in dem Yachthafen an der Nordseite von Phuket. Hier beginnt unsere Tour in die Phang Nga Bay mit der June Bahtra, einer Dschunke mit roten Segeln, natürlich auch Motor - und Platz für 50 Passagiere.

Gleich neben der Hafenausfahrt passieren wir ein Fischerdorf mit Stelzenhäusern am Ufer und etlichen Hausbooten, die wohl ebenfalls den Fischern als Wohnraum dienen. Dann geht es vorbei an etlichen kleinen Inseln und Inselchen sowie zahllosen Longtailbooten, auf denen die Fischer unterwegs sind.

Diese Boote haben zwei, maximal drei Mann Besatzung, und gefischt wird mit kleinen, an einer Stange befestigten Netzen, während das Boot durch das Wasser gleitet. An der Überfischung der Meere haben diese Fischer jedenfalls kaum einen Anteil.

Kurs auf die Kalksteinfelsen

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Wir verlassen nun die Meerenge zwischen Phuket und dem Festland, kreuzen in die Phang Nga Bay. Vor uns erheben sich die berühmten Kalksteinfelsen, alle ganz dicht beieinander, aus der Entfernung nicht wie einzelne Inseln wirkend, sondern im Dunst tatsächlich wie eine geschlossene, zusammenhängende Kette erscheinend.

Fliegende Fische springen über die Wasseroberfläche, es gibt hier Unmengen von Quallen – und ein Seeadler holt sich das Futter, das die Gäste auf unserer Dschunke ins Meer geworfen haben.

Wir passieren eine Gruppe von kegelförmigen Kalksteinfelsen. An der Wasserkante sind die Eilande ausgewaschen, zerfurcht von Höhlen, voller herabhängender Stalaktiten. Und: Manche dieser Eilande haben die Formen von Monstern, erinnern an Bilder von Meeresungeheuern, die plötzlich aus dem Wasser auftauchen.

Khao Phing Kao - die "James-Bond-Insel"


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Khao Phing Kao, die so genannte James-Bond-Insel, Schauplatz von „Der Mann mit dem goldenen Colt“, hat keinen Hafen, der mit der Dschunke angesteuert werden könnte. Also steigen wir in ein Longtailboot um, steuern auf die regelmäßig von Besuchern überlaufene Film-Insel zu, gehen an einem kleinen Strand, umgeben von den Felsen an Land. Direkt vor uns: eine aus dem Meer ragende steinerne Nadel, im James-Bond-Streifen immer wieder der Blickpunkt.

In den Fels geschlagene Treppen führen auf den Inselrundweg, ein Gang, der in wenigen Minuten erledigt ist, wenn man nicht etwas länger an dem höher gelegenen Aussichtspunkt verweilen möchte – und der schließlich auf die andere Inselseite führt, wieder an einen kleinen Strand, wo bereits die Boote für die Weiterfahrt zur nächsten Station warten.

Vorbei an von Mangrovenwäldern umgebenen Eilanden geht es nun nach Punyee, der von Angehörigen der islamischen Minderheit bewohnten Insel. Schon von weitem erkennt man die Moschee, die über die anderen einfachen Bauten hinausragt – wobei dann aus der Nähe betrachtet allerdings auch diese Moschee mit dem sie umgebenden Friedhof dann eher unscheinbar daherkommt..

Punyee - die Insel mit dem Stelzendorf

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Vor der Insel und ihren Stelzenhäusern haben die Einheimischen ihre schwimmenden Fischkäfige installiert: Fisch wird offensichtlich nicht nur gefangen, sondern auch gezüchtet. Der Fischgeruch, der von hier ausgeht, ist extrem.

Hier werden aber wohl nicht nur Fische, sondern auch Austern gezüchtet: Neben dem Hafen werden an etlichen Ständen Perlen angeboten.

Auch wenn die meisten Gebäude nach wie vor aus Holz sind, über dem schlammigen Untergrund auf Stelzen stehen und in ihrer Einfachheit nicht den Eindruck von Wohlstand ausstrahlen: Ein „einfaches Fischerdorf“ ist Punyee schon längst nicht mehr. Schließlich dürfte die Zahl der täglichen Besucher die der Einwohner um einiges übersteigen – und so findet sich nun ein Restaurant neben dem anderen, gibt es auf der „Basarstraße“ nichts für den alltäglichen Bedarf des Dorflebens, dafür aber Andenken aller Art.

Aber immerhin: Neben dem Hafen, an dem wir uns für die Rückfahrt sammeln, liegt noch eine Werft – wo gerade, ganz klassisch, ein hölzernes Longtailboot gebaut wird.



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