Thailand, Khao Lak - Die Surin-Inseln, Seite 4

Ein Besuch bei den Moken auf den Surin-Inseln in der Andamanensee



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Von Nam Khem zu den Surin-Inseln

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Nach rund eineinhalb Stunden Fahrtzeit bei ruhiger See erreicht das von Nam Khem, einem kleinen Hafen im Norden von Khao Lak, kommernde Schnellboot die Surin-Inseln, eine Gruppe von zwei größeren Inseln und drei Eilanden, eines davon nicht viel mehr als ein spärlich bewachsener Felsen, die anderen geprägt von Hügeln mit dichtem Grün.

Im Moken-Dorf auf Surin Tai

Klicke auf das BildUnser erstes Ziel ist das Dorf der Moken, der so genannten Seezigeuner, gelegen in einer Bucht mit sandigem Strand auf der südlichen Insel Koh Surin Tai. Eine halbe Stunde haben wir hier Aufenthalt, genug Zeit für ein paar Fotos, Andenkenkauf und Sightseeing in dem Ort mit kaum mehr als drei dutzend Häusern. Die stehen ordentlich gegliedert in zwei Reihen, dazwischen die nun mit Touristen überaus belebte Dorfstraße bildend.
Klicke auf das BildEigentlich sind es auch keine festen Häuser, sondern einfache Palmhütten, alle errichtet auf Pfählen, um bei Flut nicht unter Wasser zu stehen. Die Hütten haben, soweit man durch die offenen Türen hineinschauen kann, nur einen Raum, dunkel und meist fensterlos. Dafür aber sind auf etlichen Dächern Solaranlagen und Parabolantennen installiert.
Das Leben findet ohnehin unter den Häusern statt. Die Dorfbewohner, meist die Frauen, haben zwischen den tragenden Pfählen ihre kleinen Verkaufsstände für Andenken, vor allem Holzschnitzereien von Booten, Tieren und Fischen errichtet, andere haben dort ihre Hängematten befestigt, entgehen so im Schatten der drückenden Mittagshitze. Dazu picken hier die Hühner mit ihren Küken nach Futter, lassen es sich auch die vielen Katzen gut gehen.

Schnorcheln an den Riffen der Surins

Die Surin-Inseln sind, zumindest laut Werbung, der beste Platz zum Schnorcheln in der Andamanensee. Unser erster Schnorchelgang führt uns zu einem flach gelegenen Riff mit Kopfkorallen, an dem Anemonenfische als auch kleine Kaiserfische zu beobachten sind. Dazu sieht man in den Korallen einige Mördermuscheln.

Im Nationalpark von Surin Nua

Klicke auf das BildMittagessen gibt es in einem Camp auf der nördlichen Insel Koh Surin Nua, wo sich neben dem Restaurant auch noch einige Bungalows und Zelte für die Ausflügler befinden, die eine oder zwei Nächte auf der Insel verbringen wollen. Die Surin-Inseln mögen zwar geschützter Nationalpark sein, stehen dem Tourismus aber offen. Unter Schutz steht so auch der Flughund, den wir beim Mittagessen zu sehen bekommen. Die Touristenmeute unter sich klettert er auf einen Baum, hebt dann ab, fliegt auf den nächsten. Ein Schild weist darauf hin, dass auch Makaken auf der Insel leben. Doch von denen lässt sich kein Tier blicken.
Am zweiten Schnorchelplatz sind die Korallen größer und schöner als am ersten Schnorchelplatz. Auch hier wieder: Kaiserfische, Papageienfische, Mördermuscheln.

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