e Dagoba von Kalutara

Sri Lanka, Malediven: Nord-Male-Atoll, Seite 11

Inselhopping im Nord-Male-Atoll - Sandbänke, die zu Inseln werden, Besuch in einem Insel-Dorf auf Gafaaru, Kagi und Eriyadho


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Neue Inseln entstehen

Zu einem All-Inclusive-Programm auf einer maledivischen Hotelinsel gehört auch ein „Inselhopping“ – bei unserem Aufenthalt auf Summer-Island durch das Nord-Male-Atoll. Angesteuert werden eine sogenannte „Eingeborenen-Insel“, eine „Robinson-Insel“ und schließlich eine „Hotel-Insel“.
Bevor wir Gaafaru, die „Eingeborenen-Insel“, anlaufen, passieren wir zunächst zwei „Baby-Inseln“, Sandbänke, die sich gerade zu neuen Inseln entwickeln.
Die erste, umgeben von einem fast bis an die Wasseroberfläche reichenden Riff, ist noch eine reine Sandbank, ohne auch nur eine Spur von Vegetation. Aber es nisten bereits einige Vögel hier, und die gefiederten Gäste werden irgendwann einmal auch den Samen für die künftige Flora liefern.
Bei der zweiten Sandbank ist der Vegetationsprozess bereits im Gange. Drei oder vier noch ganz dünne Palmenstämme sprießen vorsichtig aus dem weißen Sand empor. Dazu wird hier offensichtlich auch regelmäßig Sand angefahren, um die Landgewinnung etwas zu beschleunigen.

Besuch im Insel-Dorf von Gafaaru

Klicke auf das BildKlicke auf das BildGaafaru wird in den Reiseführern als „abgelegen“ beschrieben – aber weltvergessen ist die Insel deshalb noch lange nicht. Auf einer beiden Hafenmolen stehen elektrischen „Straßenlampen“ – und auch eine Telefonzelle ist zu finden.
Das Dorf bedeckt fast die ganze Insel, ist unterteilt durch geradlinige Straßen, die Häuser meist schlicht aus Zement gebaut, einige ältere Mauern aber auch aus Korallengestein. In den Gärten – besser: auf den Höfen – denn Blumen gibt es hier nicht, und auch Haustiere sind außer einigen Hühnern nicht sehr verbreitet – stehen Kokosnusspalmen, ab und an sieht man Einheimische, die gerade Kokosnüsse raspeln.
Ein Dorfladen muss den Bedarf an dem decken, was das Meer oder der eigene Hof nicht hergibt.
Die jüngeren unter den einheimischen Kindern – die älteren sind noch in der Schule – lassen sich auch gern fotografieren. Allerdings wollen sie auch für jedes Foto einen Dollar.

Kagi und Eriyadho

Klicke auf das BildKagi, die sogenannte Robinson-Insel, ist ein mit Grillstation und Rastplatz ausgebauter Anlaufpunkt für die Ausflugsboote von den Hotel-Inseln. Das besondere an Kagi ist allerdings das Korallenriff, das die Insel ziemlich eng umfasst und das auch gleich steil und tief abfällt, so tief jedenfalls, das man zur Meerseite hin beim Klicke auf das BildSchnorcheln den Grund nicht mehr erkennen kann.
Beim Schnorcheln beobachte ich neben etlichen anderen Meeresbewohnern zwei Weißkehl-Doktorfische, die ständig im Kreis umeinander herumtänzeln – möglicherweise ein Paarungsritual.
Auf der Hotel-Insel Eriyadho werden wir von einem Storch begrüßt, an der Mole schwimmt ein Tintenfisch. Ansonsten werden wir hier mit den Getränkepreisen konfrontiert, die Urlauber, kein All-Inclusive-Paket abgeschlossen haben, berappen müssen. Eine Tasse Tee kostet stolze drei US-$.


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