Sri Lanka, Malediven: Negombo,  Seite 1

Negombo - Sightseeing-Tour zu Fuß und mit dem Boot durch die Fischer-, Hafen- und Touristen-Stadt an Sri Lankas Westküste


Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)

Anzeige




Vom Flughafen zum Touristenzentrum

Eine gut ausgebaute Straße führt vom Flughafen von Colombo nach Negombo – wobei unklar ist, wann denn nun die Inselhauptstadt Colombo aufhört, das „Fischerdorf“ Negombo anfängt. Aber dörfliches hat auch Negombo nichts mehr an sich, auch, wenn man ab und an einem von einer Kuh gezogenen Karren begegnet.
Der Lewis Place, einer der Hauptstraßen am Meer, ist Negombos Hotelzone. Negombo verfügt über einen breiten Sandstrand, an dem aber kaum Touristen liegen. Die meisten ziehen offensichtlich die Swimmingpools der Hotelanlagen vor.
Den Strand von Negombo teilen sich die fliegenden Händler und die Fischer. Einige Fischerhütten stehen auch unmittelbar neben den Hotels, und hier liegen auch die Auslegerboote mit ihren bunten Segeln, während auf dem Meer Dutzende von Katamaranen auf Fang aus sind. Das Angebot der fliegenden Händler: Vor allem Muscheln, teilweise bearbeitet, aber auch Korallenstücke.

Mit dem Tuktuk in die Innenstadt

 Mit dem Tuktuk, einem jener dreirädrigen zur „Taxe“ ausgebauten Mopeds, geht es von der Hotelzone in die „City“ von Negombo. Die Fahrt dauert rund 10 Minuten, endet am Hauptplatz von Negombo, erkennbar an dem kleinen Uhrturm in seiner Mitte. Auf die Zeitangabe der Uhr darf man sich allerdings nicht verlassen: Sie geht um gut zwei Stunden falsch.
In dieser Innenstadt gibt es etliche Verkaufsstände für Obst und Gemüse in den Straßen, natürlich jede Menge andere kleine Läden in den Häusern – aber keinen tatsächlich „geschlossenen Markt“.
Eine der „Sehenswürdigkeiten“ in Negombos Innenstadt: eine katholische Kirche, ein großer, für Negombo ausgesprochen imposanter Bau, mit schmuckvoller Deckenbemalung, wobei die aufgestellten Statuen allerdings eher kitschig wirken.

Eine Fahrt durch die Lagune

Klicke auf das BildEine Stunde dauert unsere Fahrt mit dem Boot durch die Lagune, vorbei an dem kleinen geradlinigen Kanal, der noch aus der Zeit der Holländer stammt, vorbei an den einfachsten, unmittelbar am Wasser stehenden Fischerhütten (selbst die ärmlichste Hütte verfügt jedoch über eine Fernsehantenne), vorbei an mehreren kleinen Werften, auf denen die größeren Boote zusammengebaut werden.
Klicke auf das BildAm Fischmarkt machen wir Stopp, steigen aus, um uns die nun fast völlig verwaisten Verkaufsstände anzusehen. Obwohl der Markt seit Stunden vorbei ist, hängt der Fischgeruch allgegenwärtig über der ganzen Gegend.
Klicke auf das BildEin Laden hat noch offen. In den Plastikbehältern krabbeln dunkle, handgroße Krebse. Gefangen werden Haie, Thunfische, Sardinen, erzählt unser Begleiter bei der Weiterfahrt. Am Strand sieht man auch immer wieder Männer, die die Fänge aus den Netzen sortieren. Krabben dagegen werden in der Lagune selbst gefangen. Weiße Plastikbojen markieren die einzelnen Netze, die teilweise von Kindern bewacht werden.
Romantisch der Blick aus der Lagune hinauf aufs Meer: Links und Rechts das Land mit seinen Fischerhüten, draußen auf See die Segel der Katamarane.
In der Lagune unterdessen – das Wasser ist allerdings günstigstenfalls als trübe zu bezeichnen – gesellen sich zu den in Negombo allgegenwärtigen Krähen noch die weißen Fischreiher.

Anzeige