Oman - Muscat, Sawadi, Oasenstädte:  Nizwa, Seite 4

Ein Ausflug entlang dem Gebirgszug Jebel Nakhl in das Gebiet des Jebel Akhdar, über Fanja nach Nizwa, Bahla und Jabrin



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Auf dem Weg nach Nizwa

Klicke auf das BildDer Weg von der Küste nach Nizwa führt vorbei an den Ausläufern des Gebirgszuges Jebel Nahkl, in das Gebiet des Jebel Akhdar, des "Grünen Berges".
In Fanja legen wir unseren ersten Fotostopp ein: Ein kleiner Ort neben der Hauptstraße, gelegen zwischen einem großen Wadi und den Ausläufern des Gebirgszuges, umgeben von Dattelpalmen und an den Rändern des Ortes den befestigten Wehrtürmen – Bilderbuch-Arabien.


Zwischen Souq und Festung

In Nizwa halten wir am Tiermarkt, der heute aber wegen des immer noch andauernden Eid-Festes faktisch nicht statt findet. Nur wenige offene Lastwagen stehen mit ihrer lebenden Fracht, meist Kälber, fast unbeachtet auf dem großen Parkplatz vor dem eigentlichen Souq.
Klicke auf das BildDabei besteht dieser Souq von Nizwa allerdings im wesentlich auch nicht mehr als aus mehreren ziemlich monotonen Markthallen, deren Stände aber fast alle leer sind. Der Fischmarkt beispielsweise ist schon gänzlich zu. In den anderen Hallen, etwa bei den Gewürzen, warten nur einige wenige Händler, meist bärtige Männer in weißen Burnussen, auf vereinzelte Kunden.
Der historische Souq daneben, einige enge Gassen mit Geschäften, ist dafür aber recht hübsch restauriert – wobei sich hier nun vor allem Geschäfte für allerlei Andenken, vor allem Silber- und Keramikarbeiten – niedergelassen haben. Auf den kleinen Plätzen dieses Areals haben sich weißgekleidete Männer zum Genuss der Wasserpfeifen niedergelassen.
Klicke auf das BildGleich neben dem Souq: Die Festung von Nizwa, auch sie aus dem 17. Jahrhundert, hier aber ausgestattet mit einem Wehrturm, der die anderen alten Festungen, die wir bisher gesehen haben, um einiges überragt, von seiner Gestalt her fast an die römische Engelsburg erinnert.
Raffiniert die Wendeltreppe, die zur Plattform dieses Wehrturms führt: In regelmäßigen Abständen waren die Treppen nämlich als – nun mit Holzplatten überdeckte – Fallen angelegt, eine böse Überraschung für jeden, der die Plattform erstürmen wollte.
Und diese Plattform ist noch einmal ihre eigene Burganlage, sogar mit einer eigenen kleinen Moschee. Allerdings: So hoch, wie es von außen den Anschein hat, ist der eigentliche Wehrturm gar nicht. Denn er wird von einer vielleicht knapp zehn Meter hohen Mauer umgeben, zu deren Rundgang drei weitere verschiedene Treppenanlagen führen. Und hier oben, auf diesem schmalen Rundgang standen also in früheren Jahrhunderten die Verteidiger von Nizwa.

Bahla und Jabrin

Klicke auf das BildKlicke auf das BildDie gut ausgebaute Straße geht es nun vorbei an Bahla und den Resten seiner angeblich 60 Kilometer langen Stadtmauer. Diese Lehmmauer zieht sich nun rissig und bröckelnd durch die einsame Landschaft, dabei aber im Großen und Ganzen noch immer gut erhalten.
Von Baugerüsten umgeben: Das mächtige Fort von Bahla, das gerade rekonstruiert wird und – obwohl schon bald vielleicht Weltkulturerbe – nicht zur Besichtigung freigegeben ist.
Statt dessen besichtigen wir die nur wenige Kilometer entfernte Festungsanlage von Jabrin. Die Besonderheit hier: Jabrin ist nicht nur eine Festung, sondern auch ein kleines Schloss, mit Ornamenten in seinen Türrahmen, mit schmucken Innenhöfen.


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