Malediven, Südmale-Atoll, Seite 2

Stingray City und mehr - Rochen, Haie, Muränen und andere an den Riffen und Tauchplätzen des Südmale-Atoll



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Bei den Rochen und Haien von Stingray City

Abgesehen vom Hausriff werden die Tauchplätze des Südmale-Atolls rund um Embudu alle mit dem Boot angefahren, vom Boot aus betaucht.
Etwa zehn Bootsminuten von Embudu entfernt liegt in rund zehn Metern Tiefe der Tauchplatz Stingray City. Das ist ein verstreutes Feld von auf dem sandigen Meeresboden wachsenden Korallen, kein zusammenhängendes Riff – aber ein Tauchplatz, der mit seiner Fischwelt seinesgleichen sucht.
Klicke auf das BildMehr große Rochen dürften kaum an einem Platz so dicht aneinander leben. Die Rochen zeigen auch keinerlei Scheu vor den menschlichen Besuchern, schweben zum Greifen nahe an den Tauchern vorbei. Zwischen den Rochen bewegen sich die Haie, Weiß- und Schwarzspitzenriffhaie, halten zwar etwas größeren Abstand zu den Menschen, ziehen aber ebenfalls ganz unbeeindruckt ihre Bahnen.
Fast verwunderlich: Keinerlei Furcht, auch nicht vor den Haien, zeigen die Schwärme von Doktorfischen und Schnappern, obwohl sie hier doch Seite an Seite mit Klicke auf das Bildihren Fressfeinden schwimmen. Allerdings scheint, zumindest jetzt nicht, auch keiner der Haie einmal zuschnappen zu wollen.
Zu den Bewohnern von Stingray City zählt außerdem noch eine große dunkelgrüne Muräne, sicherlich zwei Arme dick und eineinhalb Meter lang, die sich jedoch auf dem Meeresboden etwas abseits von den übrigen Bewohnern hält.
Bei einem zweiten Tauchgang bei Stingray City lassen sich die Haie zwar nicht blicken, aber dafür gibt es eine eher seltene Beobachtung. Ein Rochen lässt sich auf dem Meeresboden nieder, ein anderer Rochen nähert sich, legt sich, von hinten kommend, auf ihn: Rochen bei der Paarung.

An der Korallenwand von Wari Giri

Das Riff Wari Giri, etwa 30 Minuten mit dem Boot von Embudu entfernt, wird in einer Tiefe von bis zu 20 Metern betaucht.
Während des Abtauchens beobachten wir einen Hai, der unter uns davonschwimmt, stoßen dann auf prachtvolle Doktorfische. Wir tauchen eine Riffwand entlang, passieren dabei auch einen Tunnel.
Bei Wari Giri gibt es ungewöhnlich viel Anemonen – und natürlich auch Clownsfische.

Im Canyon

Klicke auf das Bild
Wie nach Wari Giri dauert auch die Bootsfahr zum Tauchplatz Canyon etwa eine halbe Stunde, und auch hier geht es in eine Tiefe von rund 20 Meter.
Und wieder schwimmt gleich zu Anfang des Tauchganges weit unter uns ein Hai vorbei.
Hervorstechendstes Merkmal des Canyons: Die Überhänge in der Riffwand. In diesen Überhängen entdecken wir etwa einen Kugelfisch, einen Feuerfisch, einen Drücker und natürlich jede Menge Schnapper.
Wie auch bei Wari Giri gibt es eine Unmenge von Anemonen, an denen sich die Clownsfische tummeln.




Die Anemonen der Wadu Caves

Klicke auf das BildDer Name Wadu Caves, auch hier geht es in 20 Meter Tiefe, ist eigentlich übertrieben. Tatsächlich handelt es sich nicht um Höhlen, sondern wiederum um allerdings recht große Überhänge in der schrägen Korallenwand. Wir sehen Kaiserfische, begegnen einem Feuerfisch und natürlich dürfen auch die Anemonen mit ihren Clownsfischen nicht fehlen.



Oktopusse bei Kuda Giri

Klicke auf das BildAn der unterbrochenen Korallenwand von Kuda Giri geht es etwas tiefer als zu den anderen bisherigen Tauchplätzen, nämlich 28 Meter hinab. In der Wand finden sich etliche Überhänge, dazu gibt auch immer wieder größere Korallenblöcke.
Haie scheinen generell, wie auch hier, Abstand von den Tauchern zu wahren. Der Hai, den wir an diesem Tauchplatz sehen, hält sich ein gutes Stück von uns entfernt.
Aus nächster Nähe dafür lässt sich eine Garnele beobachten – und schließlich zwei Oktopusse, die ihr jeweiliges Domizil in unmittelbar nebeneinander liegenden Aushöhlungen in der Korallenwand gefunden haben.



Muränen bei den Mystery Caves

Bis zu einer Tiefe von 30 Metern tauchen wir die Korallenwand voller Höhlen, zum Teil sehr großen Überhängen hinab. An diesem Tauchplatz gibt es ungewöhnlich viel Muränen, die meist in ihren Verstecken lauern, nur mit dem Kopf herausschauen. Dazu zieht ein prächtiger Drücker seine Bahn entlang der Korallenwand.

Rotfeuerfisch bei Vellasaru Caves South

Wieder haben wir es mit einer Korallenwand voller Überhänge zu tun, die wir bis zu 28 Metern Tiefe hinabtauchen, dabei Kaiserfische, Drücker und einen allerdings nur kleinen Feuerfisch beobachten.


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