Malediven, Südmale-Atoll, Seite 1

Embudu - eine kleine Urlaubsinsel für Taucher und Schnorchler im Südmale-Atoll mit Hausriff



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Mit dem Boot durch das Süd-Male-Atoll

Von Hulhulé geht es mit dem Boot durch das Südmale-Atoll, nach Embudu. Eine knappe halbe Stunde dauert die Fahrt vorbei an etlichen Inseln, einige davon gerade im Entstehen, „Insel-Baustellen“, noch nicht mehr als noch weiter aufzuschichtende Sandhaufen, auf denen die Baufahrzeuge stehen.

Embudu – ein Eiland für den Tourismus

Klicke auf das BildEmbudu selbst ist eine „alte“, noch auf natürliche Weise entstandene Insel, eigentlich aber nicht einmal eine Insel, sondern ein kleines Eiland, das man zu Fuß gemütlich in weniger als 20 Minuten umrundet hat. Ursprünglich unbewohnt steht auf Embudu heute nur eine Touristenanlage mit einem „Haupthaus“ mit Rezeption, Lobby und Restaurant, einer offenen Bar, rund hundert Bungalows, alle in Strandnähe, einigen wenigen, auf einem Steg errichteten Wasser-Bungalows, den Klicke auf das BildWirtschafts- und Technikgebäuden, bei denen sich auch die Tauchbasis befindet.
Ansonsten zeichnet sich Embudu durch einen dichten Baum- und Palmenbestand und natürlich durch den mal breiteren, mal schmalen Sandstrand aus, der das gesamte Eiland umgibt. Die Aussicht, die man dabei hat: die Nachbarinseln – und, etwas weiter entfernt – die Skyline von Male.
Geckos und Salamander bilden die Fauna von Embudu, ergänzt durch eine Kolonie Flughunde, die in einem alten Baum ihr Domizil gefunden hat sowie einigen Reihern.

Am Hausriff

Ein Korallenriff umschließt die ganze Insel. Ein Schnorchelgang am Hausriff, direkt vom Strand vor unserem Bungalow aus: Über abgestorbene Korallen stapfen wir in tieferes Gewässer, erreichen schließlich die schräg abfallende Riffwand.
Hier haben sich die Korallen wieder weitgehend erholt bzw. gehalten, tummeln sich kleinere Fischschwärme, sehen wir Kaiserfische, Doktor- und auch Nasendoktorfische, ab und an auch einen Klicke auf das BildPapageifisch, auch einen einzelnen Seestern und Muscheln, die fest in die Hartkorallen hineingewachsen sein.
Ein anderer Einstieg für einen Schnorchelgang wäre bei einem der Bootsstege. Abends sieht man von diesem Bootssteg regelmäßig Rochen und kleine Haie, die hier auf Jagd gehen. Auch tags über kann man beim Schnorcheln hier einem Hai begegnen. Bei unserem Schnorchelgang allerdings ist die Strömung so stark, dass sie wohl andere Gefilde bevorzugen. Wir bekommen lediglich zwei größere Drückerfische zu sehen.
Ein Tauchgang mit Flasche führt die Riffwand bis zu einer Tiefe von etwa 20 Metern hinab. Es ist ein angenehm leichter, aber kein sonderlich spektakulärer Tauchgang. Wir begegnen Schnappern, Doktorfischen, stoßen zum Schluss auf ein kleines Wrack, die Reste eines der üblichen Transportboote, wie sie zwischen den Inseln verkehren.


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