Israel -  Totes Meer, See Genezareth, Jerusalem, Seite 4

Im Naturpark von Ein Gedi zwischen Negev-Wüste und Totem Meer



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Begrüßung durch die Murmeltiere

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Ein Gedi, so meint Amos, unser Reiseleiter, sei der wohl schönste Kibbuz von Israel. Aber Ein Gedi ist nicht nur ein Kibbuz, dazu gehört auch ein Botanischer Garten und ein Naturpark auf biblisch-historischem Gelände.
Gleich hinter dem Eingang des Naturparks begrüßen uns einige fast zahme, in jedem Fall gar nicht scheue Murmeltiere. Im Schatten der Bäume haben es sich die Tiere gemütlich gemacht, liegen auf den Steinen, lassen sich den Bauch kühlen – und auch von den Zweibeinern nicht aus der Ruhe bringen.
Zu den Bäumen, die hier wachsen, gehören die Schirmakazien und der Moringa-Baum, an dessen Ästen eine schotenartige Frucht gedeiht, Nahrung für die hier lebenden Antilopen, von denen wir aber keine zu Gesucht bekommen.

Wohnhöhlen an der Karawanenstraße

Klicke auf das BildAuffällig in der Felswand neben dem Wadi sind die zahlreichen Höhlen, die mit ihren großen Eingängen den Eindruck von allerdings schwer erreichbaren Wohnhöhlen machen. Im Altertum, so Amos, wurden diese Höhlen tatsächlich als Unterkunft genutzt. Schließlich verlief hier eine wichtige Karawanenstraße – und dann soll der Bibel nach hier ja auch noch David gelebt haben, bevor er zum König Israels wurde.

Der Weg zu den David-Fällen

Klicke auf das BildKlicke auf das BildPrägender aber als die Höhlen sind für die Landschaft von Ein Gedi noch die Wasserfälle und unterhalb dieser Wasserfälle die kleinen Becken, in denen man sich meist auch erfrischen kann – und schließlich immer wieder die Murmeltiere, denen der Besucher regelmäßig entlang des Weges am Wasserlauf begegnet, wobei die Tiere nach einem solchen Treffen aber eilig wieder in ihren Felsnischen verschwinden.
Die letzten Meter zu den David-Fällen führen über fast gefährlich glitschige Steine – und das Becken, in das das Wasser hier stürzt, ist wegen Steinschlaggefahr für Badelustige gesperrt. Aber dafür steht man hier nun vor dem höchsten wie auch höchstgelegenen Wasserfall des Parks, wobei es sogar zwei schmale, aber starke Wasserläufe sind, die hier unmittelbar nebeneinander gut hundert Meter über die Felswand stürzen, um sich dann in dem kleinen Becken zu vereinen.

Der Botanische Garten

Klicke auf das BildKlicke auf das BildVom Naturpark Ein Gedi geht es nun noch zu dem „Botanischen Garten“ des Kibbuz, eigentlich mehr eine in Ufernähe zum Toten Meer gelegene Ferienanlage mit Bungalows, Swimmingpool und Mini-Golf-Platz, aber umgeben von einem Park mit subtropischen und tropischen Bäumen sowie etlichen Kakteen aller Größen. Von der Anhöhe, auf der diese Anlage liegt, sieht man dazu auf eine Schlucht, in der die Palmen wie in einem künstlich angelegten Wäldchen wachsen.



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