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Nordindien - Dehli, Seite 7

Dehli: Der Siegesturm und ein Vorbild für das Taj Mahal, die Sehenswürdigkeiten von Indiens Hauptstadt



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Der Weg nach Dehli

Zwei Säulen an der Straße markieren die Grenze zwischen den Bundesstaaten Rajasthan und Haryana. Wir müssen halten, eine neue Maut zahlen. Zu der werden Touristenbusse an jeder Landesgrenze herangezogen - wobei die Höhe des Betrages in den einzelnen Bundesstaaten ganz unterschiedlich ausfällt.
Die indische Hauptstadt kündigt sich mit pompösen Luxusneubauten an: Die sind zu eigenen Großsiedlungen herangewachsen, erinnern etwas an den russischen Zuckerbäckerstil - und sind durch Schlagbäume und Kontrollposten nach außen abgeschirmt.


Das Outb Minar, der Siegesturm

Klicke auf das BildUnser erstes Ziel in Dehli ist das 75 Meter hohe aus rotem Sandstein gebaute Minarett, das Outb Minar, ältestes islamisches Bauwerk auf indischem Boden, errichtet nach der Eroberung Dehlis - und in jüngerer Zeit bevorzugter Anziehungspunkt für Leute, die sich von der Spitze des Turmes zu Tode stürzen wollten. Deshalb, so unser Reiseleiter Lalit, sei eine Besteigung des Minaretts nun auch untersagt.
Errichtet wurde der islamische "Siegesturm" jedenfalls auf dem Gelände eines früheren hinduistischen Tempels - und die hinduistischen Götter scheinen den islamischen Bildersturm ganz gut überstanden zu haben: Zwar wurden die Köpfe der Hindu-Götter aus den Säulen herausgeschlagen, aber viele Fundamente sind nach wie vor mit hinduistischen Darstellungen geschmückt, und vor allem steht ziemlich in der Mitte der Gesamtanlage nach wie vor die geheimnisumwitterte Eisensäule, die trotz ihrer 2500 Jahre nicht eine einzige Spur von Rost aufweist, weswegen Erich von Däniken ihr bereits außerirdische Konstrukteure zuwies.

Ein Vorbild für das Taj Mahal

Klicke auf das BildUnser nächstes Ziel ist das Grabmal des Humayun, ein mächtiges Mausoleum in einem großen Park, Vorbild des Taj Mahal von Agra. Merkwürdig: Es sind kaum Menschen hier, die Anlage wirkt fast tot.
Durch das Regierungsviertel fahren wir nun zu unserem Hotel. Lalit über die ansehnlichen Villen im Regierungsviertel: Die gehören dem Parlament und werden den Abgeordneten zur Verfügung gestellt. Wer aber nicht wiedergewählt würde, so Lalit, bliebe trotzdem in der einmal zugewiesenen Villa wohnen. So lohnt es sich also, auch nur für eine Legislaturperiode im Parlament zu sitzen.



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