Nordindien - Bombay (Mumbai), Seite 1

Bombay, Mumbai: Indiens Metropole rund um das Gateway of India und das Taj-Mahal-Hotel



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Stadt der Rikschas


Ankunft auf dem Flughafen von Bombay, oder Mumbai, wie die Stadt nun heißt, morgens ums 1.30 Uhr: Auf den nächtlichen Straßen fallen als erstes die Rikschas auf. Die werden zwar nicht mehr durch Muskelkraft bewegt, sondern sind offensichtlich Mopeds mit Fahrgast"kabine", verlangen dem Rikschafahrer aber trotzdem alles ab.. Zu Tausenden stehen sie nun am Rand der Straßen, durch die uns der Bus zum Holliday Inn-Hotel - unmittelbar am Strand gelegen - fährt. Die Rikschafahrer verbringen die Nacht schlafend bei ihren Rikschas, warten dabei wohl auch auf nächtliche Kunden.

Pracht-Hotel am Hafen


Klicke auf das BildAm nächsten Tag wird nach der Einführungsveranstaltung zur Reise das Hotel gewechselt, geht es zum Taj-Mahal-Hotel. Eineinhalb Stunden dauert die 25 Kilometer lange Fahrt, eine Zeit, die man in Bombay auch für eine so geringe Entfernung immer einplanen sollte. Die Straßen sind vor allem mit Rikschas verstopft. Offiziell, so unser Reiseleiter, habe Bombay 12 Millionen Einwohner, aber vermutlich seien es doch etwa 19 Millionen.

Das Taj-Mahal-Hotel, 1909 errichtet, ist ein wahrer Palast, bestehend aus einem alten und einem neuen Teil. Etliche Konferenzräume und Diningrooms, besser Salons, befinden sich in den beiden unteren Stockwerken des alten Teils, dazu eine Shopping-Straße für alle möglichen Luxusartikel.

Mumbais victorianisches Wahrzeichen

Klicke auf das BildFast genau gegenüber, nur wenige Schritte entfernt, steht am Hafen das Gateway of India, der große Torbogen im Stil eines römischen Triumphbogens, der so etwas wie das victorianische Wahrzeichen der Stadt ist. An der Mole vor dem Gateway liegen einige kleinere Boote, Ausflugsschiffe für die Touren um die Bucht von Bombay. Auch am frühen Morgen herrscht bereits reger Betrieb - wobei aber nur wenige ausländische Touristen zu erkennen sind. Dafür lagern die Obdachlosen vor dem Bauwerk - und ich werde die Begleitung einer jungen Bettlerin mit Kind auf dem Arm nicht mehr los. Dazu werde ich ständig angesprochen, ob ich ein Auto mieten oder Marihuana oder Postkarten oder sonst etwas kaufen möchte.




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