Türkei, Iran, Afghanistan - Band-I-Amir, Seite 5

Zu den Gebirgsseen von Band-I-Amir im Hindukusch



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Auf dem Truck durch den Hindukusch

Morgens um sieben Uhr steigen wir in Bamyan auf den Truck, mit uns noch zwei andere Deutsche, ansonsten nur Afghanen. Die Fahrt wird staubig, so staubig, daß meine Armbanduhr ihren Geist aufgibt.
Die Afghanen sind absolut fasziniert von unseren Kameras, wollen sogar fotografiert werden. Solche Apparate haben sie wohl noch nie gesehen!

An den Seen von Band-I-Amir

Gegen Mittag sind wir in Band-I-Amir: Sieben Seen, 3000 Meter hoch mitten in der Wüste. Unser Hotel ist nur leidlich, aber dafür sind die Leute hier besonders freundlich.
Wir laufen zu einem der Seen hinunter, aber es doch ganz schön kalt zum Baden. Trotzdem: Ein beeindruckendes Schauspiel. Das Wasser reflektiert das Sonnenlicht in ganz unterschiedlichen Farben.
Am Nachmittag wollen wir am See etwas Charras rauchen. Kaum haben wir die ersten Züge genommen, taucht hinter uns der Dorfpolizist, meint, es wäre Ramadan, will unsere Pässe, droht mit dem Gouverneur. So ganz ernst scheint er die Sache aber nicht zu nehmen. Wir sollten mit ihm mitkommen, sagt er, zeigt uns während unserer "Festnahme" wie ein Touristenführer die Umgebung. Schließlich kommt noch ein älterer Afghane, vermutlich der Bürgermeister, dazu, erklärt, jeder von uns solle 100 Afs Bakschisch zahlen. Damit ist die Angelegenheit erledigt.
Nach dem Mittagessen wandern wir zum großen See. Zwischen dem großen und dem kleinen See entdecke ich fast so etwas wie ein Wäldchen, mache noch einige Fotos. Anschließend finden wir ein schönes Plätzchen, wo wir noch etwas Charras rauchen und die Felsen anschauen.
Den Nachmittag verbringen wir im Teeraum unseres Hotels. Meine Lippen sind völlig ausgetrocknet, fangen an zu brennen.


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