Kolumbien, Karibikküste - Rodadero, Seite 2

Rodadero - vom Stadtstrand von Kolumbiens Ferienzentrum an den Playa Blanca und ein Wrack-Tauchgang in der Bucht von Rodadero



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Der Strand - im "Zentrum" von Rodadero

Klicke auf das BildRodadero ist vom Zentrum Santa Martas zwar einige Kilometer entfernt, zählt offiziell aber als Stadtteil. Und so, wie Santa Marta die erste von den Spaniern auf dem südamerikanischen Festland errichtete dauerhafte Siedlung war, so ist Rodadero eben auch das älteste, touristische Zentrum Kolumbiens, hervorgegangen aus einem 1954 errichteten Strandhotel.
Das liegt nun aber außerhalb des neuen Ortes, der vor allem aus Hochbauten mit Ferienappartements und Hotels zu bestehen scheint. Dazu sieht man überall "Makler", die dem Besucher ihr Appartement, ihr Hotelzimmer vorführen wollen, während in den zahllosen Geschäften alles verkauft wird, was man für das Strandleben benötigt.
Das eigentliche Strandleben findet allerdings erst ab dem Abend statt. So viele Badegäste halten sich momentan auch nicht an dem Sandstrand im Schatten der Hotels und Appartementhäusern auf, zumindest kann von Überfüllung gerade keine Rede sein. Und trotz des Tourismus: Am Ende des Strandes liegt noch ein gutes Dutzend von Fischbooten. Und die fahren auch noch täglich hinaus, gehen in den Buchten auf Fang.

Das Aquarium und der Playa Blanca

Vom Strand von Rodadero aus starten vor allem aber die Ausflugsboote zum Aquarium und an den Playa Blanca. Die Tour führt zunächst vorbei an einer kleinen Felsinsel in der Bucht von Rodadero, dann zum Meeresaquarium von Rodadero, für die meisten Passagiere auch das Ziel ihres Ausfluges.
Das Aquarium ist tatsächlich von den Felsen direkt ins Meer gebaut – doch die einzelnen Becken sind nur klein, in jedem Fall viel zu klein für die Delfin-Show, mit der groß für dieses Aquarium geworben wird.
Klicke auf das BildGleich in der darauffolgenden Bucht liegt nun der Playa Blanca, ein weicher Sandstrand, vielleicht 200 Meter lang, begrenzt von den Felsen an seinen Enden und den mit Kakteen bewachsenen Hügeln, die sich an ihm anschließen. Für die Badegäste gibt es Zelte zum Schutz gegen die Sonne, und etliche Restaurants warten auf Kundschaft. Der große Besucheransturm bleibt heute jedoch aus.
Besonders familien-, bzw. kinderfreundlich ist der Strand nicht: Ziemlich schnell geht es hier in die Tiefe. Für Nichtschwimmer scheint der Playa Blanca jedenfalls nicht geeignet. Dafür lassen sich aber hier ab und an noch einige Fischer blicken. Nur wenige Meter vom Strand entfernt versucht gerade die zweiköpfige Besatzung eines kleinen Bootes einen einträglichen Fang zu machen.

Am Wrack der Hundido

Klicke auf das BildGanz in der Nähe des Playa Blanca, in knapp 30 Metern Tiefe, rostet auf dem Sand des Meeresbodens das Wrack des Frachters Hundido vor sich hin, nun als eine der Tauch-Attraktionen, die von Rodadero aus angefahren werden. Die Außenwände des vielleicht 30 Meter langen Wracks sind teilweise mit Muscheln bewachsen. Einige Lippfische kreisen am Boot, am sandigen Boden, der das gesunkene Schiff umgibt, halten sich ein paar Feuerfische auf.



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