Jamaika - Montego Bay, Seite 5

Ein Streifzug durch Montego Bay, der Metropole von Jamaikas Westküste, zu quirrligen Märkten und auf den Richmond Hill



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Denkmäler erinnern an die Zeit der Sklaverei

Klicke auf das BildVon der Provinzhauptstadt Savanna-La-Mar kommend fährt der Bus an der alten Bahnstrecke entlang, durch einige ärmliche Viertel mit Bretter- und Wellblechbuden und erreicht schließlich den an der St. James-Street gelegenen Busbahnhof von Montego Bay, der eigentlichen Metropole von Jamaikas Westküste. Gleich neben dem Busbahnhof befindet sich ein kleinerer Markt, aber wer lieber in die Innenstadt will, muss nur St. James-Street folgen.
An historischen Sehenswürdigkeiten hat Montego Bay kaum etwas zu bieten. An einem Platz an der St. James-Street steht „The Cage“, ein winziger Steinbau mit einem kleinen Türmchen, ähnlich einer Kapelle, tatsächlich aber eine alte Arrestzelle, in die früher jeder Schwarze, der nach 15 Uhr auf der Straße angetroffen wurde, erst einmal gesteckt wurde, weil man ihn für einen entlaufenen Sklaven hielt. Neben diesem Relikt steht ein – eher hässliches – Denkmal für Sam Sharp, den schwarzen Prediger, der 1832 an dieser Stelle wegen seines Kampfes gegen die Sklaverei hingerichtet wurde.

Vom Souvenirmarkt auf den Richmond Hillt und zum Fruchtmarkt

Klicke auf das BildAuf dem Souvenirmarkt von Montego Bay ind die Bretterbuden im Unterschied zum Andenkenmarkt von Negril weit großzügiger, schon ordentliche kleine Holzhäuser, einige davon mit regelrechten Wandgemälden geschmückt, aber dafür ist das Areal hier weit kleiner als das Areal am Negril Klicke auf das BildRiver.
Vom Souvenirmarkt fahren wir zum Richmond Hill, einem Hügel mit luxuriöser Hotelanlage, von der aus man die gesamte Bucht von Montego mit der grünen vorgelagerten Insel und auch die Umgebung bis zu den Bergen übersieht.
Zu Füßen des Richmond Hill liegt ein Slum: Enge, verschlungene Gassen, Wellblech. Doch abgesehen davon wirkt Montego Bay von hier oben wie eine große Stadt mit schöner Lage an einem freundlichen Meer.
Unsere nächste Station ist der Fruchtmarkt, zu dem die Bauern aus dem ganzen Distrikt kommen, um hier ihre Bananen, Tomaten und alles, was auf der Insel wächst, zu verkaufen. Angeblich 20.000 Menschen würden sich jeden Samstag auf diesem Markt versammeln, und tatsächlich herrscht ein dichtes Gedränge, durch das man kaum hindurch kommt.


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