Jamaika - Blue Mountains und Long Bay, Seite 3

Von Kingston nach Irish Town in den Blue Mountains, nach Newcastle und in den Holywell Nationalpark, nach Buff Bay River und Long Bay



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Von Kingston nach Irish Town

Von Kingston kommend ist bei der Fahrt in die Berge etwa bis zur Höhe von Gordon Town, einem kleinen Bergstädtchen, die Asphaltstraße noch recht ordentlich. Dann nehmen die Schlaglöcher zu – und Klicke auf das Bildirgendwann verwandelt sich die Straße in eine schmale Geröllpiste, die bei jedem Regenguss zur Modderbahn wird.
Bei Irish Town machen wir uns auf die Suche nach einem Aussichtspunkt, von dem aus man die ganze Bucht von Kingston überblicken soll. Diesen Aussichtspunkt finden wir schließlich auch, und zwar zu Füßen einer Kaserne, die ähnlich einer Burg auf einem Hügel angelegt ist. Aber auch von den Militärs nimmt hier niemand Anstoß daran, dass wir ungeniert fotografieren und filmen.
Bei schönem Wetter muss die Aussicht auf Kingston und seine vorgelagerten Inseln fantastisch sein, doch heute liegt Dunst über der Ebene unterhalb des Gebirges. Die Hochhäuser von Kingston sind aber trotzdem zu erkennen.

Im Reich des Blue-Mountain-Kaffes und im Holywell-Nationalpark

Im Café Gap, einem kleinen schmucken Landhaus bei Newcastle, lernen wir den würzigen Geschmack des Blue-Mountain-Kaffee kennen. Wir trinken ihn auf der Terrasse der Anlage, mit Blick auf ein grünes Tal mit Klicke auf das BildPinien, Dschungelflecken und natürlich Kaffee-Plantagen, während unmittelbar neben uns ein blau-gelber Kolibri mit länglichem roten Schnabel zwischen seinem Busch und seiner Tränke umherschwirrt. Auf dem Berghang von unserem Aussichtspunkt gegenüber liegt der Holywell National Park.
Rund eineinhalb Kilometer lang ist der Rundweg, der an drei Aussichtsplattformen entlang durch den Park führt. Der Holywell National Park lässt sich als ein Stück „zivilisierter Dschungel“ beschreiben: Ein ordentlicher in Treppenform angelegter Kiesweg führt durch die Anlage, aber links und rechts dieses markierten Weges ist das Dickicht bereits undurchdringlich. Auf dem Boden wachsen ab und an Pilze, überall wuchern die Farne und etliche Bäume sind über und über von einem wollartigen Parasitengewächs befallen.
Ein gutes Stück vom Park entfernt erleben wir noch einmal die Farbenpracht der Blue Mountains: Bei einem kleinen Wohnhaus wurden Azaleen und Rhododendron, dazu auch Trompetenblumen angepflanzt, die sich hier nun in ganzer Pracht nahtlos in die Gewächse des Regenwaldes integrieren.



Vom Buff-Bay-River nach Long Bay

Klicke auf das BildDann passieren wir einen Wasserfall, der aus einer Höhe von vielleicht 50 Metern in mehreren Etappen vom Felsen stürzt und sich mit dem Fluss unterhalb der Straße vereint. Solche Wasserfälle entlang des Buff-Bay-River, einem schmalen, aber doch recht wilden Fluss, bekommen wir noch einige zu sehen.
Bei Buff Bay, einem recht lebendigen, aber doch gesichtslosen Ort, haben wir die Küste wieder erreicht. Hier ist der Sandstrand dunkel, fast schwarz, und an Bananenplantagen vorbei fahren wir weiter Richtung Long Bay.
Die Straße wird allmählich wieder holpriger, ist von Schlaglöchern übersät, die Klicke auf das BildHütten werden ärmlicher. Wir befinden uns im ländlichen Jamaika, vom Tourismus noch nicht völlig erschlossen.
Long Bay selbst ist, wie der Name sagt, ein lang gezogenes Örtchen an der Küstenstraße, bestehend aus verstreut liegenden Holzhütten, selten ein besserer Steinbau dazwischen. Es scheint wie das Ende der Welt: Gegenüber von unseren bescheidenen Hotel liegt ein „Supermarkt“ mit spärlichen Auslagen
Was Long Bay statt dessen zu bieten hat: einen schmalen, aber langen Streifen gelben Sandstrand,.




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