Dominikanische Republik - Samana, Seite 7

Eine Tour über die Halbinsel Samana - zum Nationalpark Los Haitises, Las Terrenas, Santa Barbara und der Cayo Levantado



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Ein Nationalpark an der Grenze zu Samana

Klicke auf das BildAn der Grenze zur Halbinsel Samana legen wir einen Stopp ein. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Wasser sehen wir hinüber auf den Nationalpark Los Haitises - und unmittelbar vor uns erstreckt sich ein riesiger Hain von Kokosnusspalmen.
An unserem Haltepunkt befindet sich eine einfache Palmenhütte, von der aus die hier ansässige Familie - 18 Kinder soll sie haben, hat uns unser Guide Johnny erzählt - Kokosnüsse verkauft.
Wir fahren nun durch die Palmenhaine von Samana, und steuern schließlich unser erstes Etappenziel Las Terrenas an.



Am Strand von Las Terrenas

Klicke auf das BildVor einiger Zeit dürfte Las Terrenas noch ein richtiges Bauerndorf gewesen sein. Zwischen den Palmen suhlen sich Schweine, es gibt Esel und Mulis - und natürlich jede Menge Rinder. Doch heute, sagt Johnny, leben in Las Terrenas mehr Ausländer, vor allem Franzosen, Kanadier und Österreicher, als Einheimische.
Der Grund ist klar: der Strand. Die Palmen wachsen bis unmittelbar ans Wasser, die Strände sind nicht sonderlich breit, aber noch weitgehend unberührt, bestehen aus sauberem weißen Sand. Und das Wasser in der Bucht ist ruhig genug für einen bequemen Schnorchelgang.
Das Problem beim Schnorcheln ist allerdings: An diesem Palmenstrand von Las Terrenas geht es extrem seicht ins Wasser - und schon nach wenigen Metern beginnt das Seegras zu sprießen. In diesem Seegras, wie auch in den Nischen und Einbuchtungen der Korallenbänke, leben Hunderte von roten Seeigeln.

Durch die Berge nach Santa Barbara

Über eine Schotterpiste geht es durch die Berge nach St. Barbara de Samana. Schon als wir die Halbinsel erreicht hatten, erzählte Johnny, dass hier viele Dörfer kein Wasser haben, das Wasser dann aus entfernten Flüssen geholt werden müsse.
Die Dörfer an diesem Teil der Wegstrecke machen aber einen noch weit ärmlicheren Eindruck. Die Hütten sind aus Holz, ohne Anstrich, oder aber aus Palmenwedeln. Steinhäuser sind hier die absolute Ausnahme.
In diesen Bergen von Samana findet sich jedoch auch eine Flussquelle, bei der das Wasser direkt aus dem Klicke auf das BildFels springt - und das von den Einheimischen in einem Becken aufgefangen wird. Dieses Becken ist nun ein öffentliches Bad. Die Wassertemperatur in dem Becken misst wohl 20 Grad, auf der gegenüberliegenden Seite des Beckens fließt das Wasser wieder in seinen natürlichen Flusslauf ab.
Im krassen Gegensatz zu den Bergdörfern zeigt St. Barbara de Samana als eine moderne Stadt mit großzügigen Straßen, viel Grün. und alles außerordentlich sauber. Im Hafen liegen die großen Yachten vor Anker; von der Hafeneinfahrt aus zieht sich eine Brücke zu zwei vorgelagerten Inseln.

Ein Ausflug zur „Bacardi-Insel“

Von diesem Hafen aus fahren die Ausflugsboote zum Whale-Watching und auch zur Cayo Levantado, der „Bacardi-Insel“. 20 Minuten braucht unser Außenborder für diese Überfahrt.
Klicke auf das BildDie aus Korallengestein bestehende Insel Cayo Levantado gilt als "Bacardi-Insel", weil hier die allerdings nie ausgestrahlte Urfassung des Bacardi-Spots gedreht wurde..Das machte die Cayo Levantado zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen, mit Bootshafen und Palmenstränden, die jedoch alles andere als einsam sind. Tatsächlich befinden sich am Hauptpunkt der Insel diverse Restaurants, Verkaufsstände - und auch an den anderen Stränden vergehen keine zehn Minuten, in denen man nicht von einem Getränke- oder Souvenirverkäufer angesprochen wird.
Ein Schnorchelgang führt zu einem winziges Eiland, das vielleicht 70 oder 80 Meter vor unserem Strand liegt. Das Wasser bis dorthin ist extrem flach, nur selten findet sich eine Mulde aus reinem Sandboden, in der ein Erwachsener aber immer noch stehen kann.
Ansonsten gilt auch hier wie vor Las Terrenas: Hochgewachsenes Seegras, in dem sich die Seeigel verstecken, dazu vor allem rötlich schimmernde Korallen, an einigen Stellen auch blaue, noch jung und wohl im Wachstum. Ihre Stränge - oder Arme - vollziehen jede Bewegung des Wassers nach. Neben den Seeigeln gibt es aber auch jede Menge Fische, einige von der Größe zweier Hände, andere, in Schwärmen auftretend, von der Größe eines abgeknipsten Fingernagels.


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