Dominikanische Republik - Sabaneta, Seite 3

Ein Ritt durch Cabaretes ländliche Umgebung, vom Bauerndorf Sabaneta zu Kakao- und Kaffepflanzungen und Rinderherden



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Fincaland, das wie wie Dschungel wirkt

Klicke auf das BildIn Sabaneta, dem Nachbarort von Cabarete. Ist vom Massentourismus noch äußerst wenig zu spüren. Die Kneipe mit dem Billardtisch an der Straßenkreuzung ist schon die bedeutendste gastronomische Einrichtung des Ortes.
Ansonsten besteht das Dorf aus einfachen Holzhäusern, teilweise mit prächtigen Oleanderbüschen davor, einigen nobler wirkenden Steinhäusern und auch aus einfachsten Hütten aus Palmenblättern.
Wir haben einen Reitausflug in die Berge gebucht, und Sabaneta ist nun der Startpunkt unserer Tour. Sabaneta ist ein Bauerndorf, und als erstes passieren wir die Felder des Ortes, meist Zuckerrohrfelder, aber auch Kaffee und Kakao werden hier angebaut. Obwohl schon kurz nach dem Ortsende das Land links und rechts des Weges Dschungel zu sein scheint, stehen dennoch überall Stacheldrahtzäune. Das, was wie Dschungel aussieht, ist Fincaland - und wird als Weidefläche genutzt. Die winzigen Fincas, die wir zu Gesicht bekommen, sind allerdings nur ärmliche Hütten aus Holz und Palmenblättern.

Rinder am Fluss

Schmetterlinge, ab und zu ein Kolibri, kreuzen unseren Weg. Kleinere Rinderherden, selten mehr als ein Dutzend Kühe und ein Büffel, weiden am Wegesrand. Die Tiere erinnern an afrikanische Rinder, kommen mir aber wesentlich kleiner vor.
Klicke auf das BildKlicke auf das BildImmer wieder durchqueren wir einen Fluss. Er ist seicht, das Wasser klar. Schließlich erreichen wir an einem großen Stein eine Stelle, die von den Einheimischen als Badestelle genutzt wird.
An diesem Fluss gedeiht der Bambus, und stellenweise nimmt der Weg die Form einer aus Bambus gehauenen Grotte an.
Hinter einer Flussbiegung traben unsere Pferde eine Geröllpiste den steilen Hügel hinauf. Schon von unten haben wir die ersten Palmenhütten des Dorfes gesehen - nun haben wir von oben einen wunderbaren Blick über das weitläufige Flusstal, umgeben von Palmen und dichtem Dschungel, während gerade eine Rinderherde durch den Fluss getrieben wird.
Vor der Dorfkneipe sitzen Männer mit zwei Kampfhähnen. Doch weil niemand von uns sich auf eine Wette einlassen will, kommt es nicht zu dem Hahnenkampf, der hier sonst als Nationalsport betrieben wird. Dafür verteilen wir dann aber Kaugummis an die Kinder.


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